Kundendialog bei Neue Wege feiert Geburtstag.
Zusätzliches Dialogformat des Jobcenters Neue Wege hat sich bewährt.

Kreis Bergstraße (kb). 4012-mal wurde er bereits genutzt – der so genannte Kundendialog des Eigenbetriebs Neue Wege, des Jobcenters des Kreises Bergstraße. Hier können Bergsträßerinnen und Bergsträßer Anregungen, Hinweise, Kritik, aber auch Lob zu den Aufgaben und Arbeiten, die das Kommunale Jobcenter des Kreises Bergstraße wahrnimmt, loswerden. Per E-Mail, Telefon oder Post. Nun feiert diese neutrale Anlaufstelle ihr zehnjähriges Bestehen. „Unser Anliegen ist es, die Arbeit unseres Jobcenters stetig zu optimieren, damit die Menschen im Kreis möglichst rasch und gut ihren Weg zurück in den Arbeitsmarkt finden“, betont die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz, die als Dezernentin unter anderem für das Jobcenter zuständig ist. „Der Kundendialog steht den Kunden zusätzlich zur persönlichen Fallmanagerin oder zum persönlichen Fallmanager als neutrale Instanz zur Verfügung. Er hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut als Anlaufstelle für Anregungen und Hinweise bewährt und wird rege genutzt.“
Bereits im Januar 2010 haben die Mitarbeitenden von Neue Wege das Beschwerdemanagement in Leben gerufen, seit 2019 wird es unter dem Namen „Kundendialog“ geführt. Schon im Gründungsjahr wurden 291 Anliegen an die neue Anlaufstelle gerichtet. Seither hat sich der Kundendialog gar noch stärker etabliert: Im Jahr 2017 wurden mit knapp 580 Anliegen bislang die meisten Eingaben gezählt, was unter anderem der Einführung der digitalen Akte bei Neue Wege geschuldet war. Im Jahr 2019 wurde der Kundendialog 398 Mal in Anspruch genommen. Die Erkenntnisse aus den Eingaben werden regelmäßig ausgewertet. Sie stellen eine wichtige Säule zur Qualitätssicherung und -steigerung der Dienstleistungen des Kommunalen Jobcenters dar. Am häufigsten wird der Kundendialog von Leistungsberechtigten genutzt. Stets ist es ein respektvoller Umgang im persönlichen Kontakt der – wenn nötig – die Grundlage für das Finden konstruktiver Lösungen bildet. Gerade das Erklären und Vermitteln der behördlichen Vorgänge und Vorgaben schafft Verständnis füreinander.
„Es tut gut, Menschen in einer schwierigen Situation Zeit zu schenken, Zuversicht zu vermitteln und gleichzeitig die Fallmanagerinnen und Fallmanager zu entlasten“ – so empfinden es die Mitarbeiterinnen des Kundendialogs, die engagiert die Anliegen entgegennehmen. Erste Anlaufstelle für die Fragen und Probleme der Kunden bleiben jedoch immer die jeweiligen Fallmanagerinnen und Fallmanager. Den Kundendialog des Bergsträßer Jobcenters erreichen Interessierte unter der Telefonnummer 06252-156700, per E-Mail unter kundendialog@neue-wege.org oder per Post (Kundendialog, Postfach 1142, 64629 Heppenheim).





ergrund nach ihrem Integrationskurs für das Jobcenter oftmals nicht mehr erreichbar. Dabei sind viele Zugewanderte nach dem Integrationskurs noch nicht in der Lage, ihre berufliche Integration selbst zu planen und umzusetzen und ziehen sich frustriert zurück. Genau an dieser Stelle setzt das Absolventenmanagement an: Noch vor Ende des Integrationskurses werden die Teilnehmenden im Rahmen des Absolventenmanagements vor Ort beim jeweiligen Sprachkursträger beraten, die weiteren beruflichen Schritte geplant und eine fundierte Empfehlung für die individuelle berufliche Integration mit den jeweiligen Personen besprochen. Darüber hinaus wird die Umsetzung der weiteren Schritte mit dem Fallmanagement von Neue Wege koordiniert. Die Personen, die nicht Kunden des Kommunalen Jobcenters sind und aufgrund der kreisübergreifenden Beratung betreut werden, werden an entsprechende weitere Hilfsangebote vermittelt.


