Ausschreibungen der Maßnahmen 22-EBNW-18 und 22-EBNW-19 nach § 14 VgV

Zur Zeit schreiben wir die folgenden Maßnahmen auf der HAD öffentlich nach § 14 VgV aus, nähere Informationen zu den Ausschreibungen finden Sie unter dem jeweiligen Link:

Vergabenummer: 22-EBNW-18 „Aktivcenter Alleinerziehende“ nach § 16 SGB II i.V.m. § 45 SGB III (ohne Anmeldung)

https://www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=T2H3RZTSVTGNUVW4

 

Vergabenummer: 22-EBNW-19 „Aktivierung und Orientierung Altenpflege/Hauswirtschaft“ nach § 16 SGB II i.V.m. § 45 SGB III (ohne Anmeldung)

https://www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=TKWD2X04VYS557JC

Ausschreibungen der Maßnahmen 22-EBNW-14, 22-EBNW-16, 22-EBNW-17 und 22-EBNW-20 nach § 8 UVgO

Zur Zeit schreiben wir die folgenden Maßnahmen auf der HAD öffentlich nach § 8 UVgO aus, nähere Informationen zu den Ausschreibungen finden Sie unter dem jeweiligen Link:

Vergabenummer: 22-EBNW-14 „Digitale Aktivierung und Orientierung für geflüchtete Menschen aus der Ukraine“ im Rahmen des Ausbildungs- und Qualifizierungsbudgets des Landes Hessen (ohne Anmeldung)

https://www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=B9JF2N0RZI9QBVB9

 

Vergabenummer: 22-EBNW-16 „Berufliche Erstorientierung für Jugendliche U 25 mit Sprachförderbedarf“ nach § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 45 Abs. 1, S.1 SGB III

https://www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=DWSM5UNJTJUNSX4P

 

Vergabenummer: 22-EBNW-17 „Bewerbercenter“ nach § 16 Abs. 1 SGB II i.V. mit § 45 Abs. 1 S.1 SGB III (ohne Anmeldung)

https://www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=OJ27IHG77DP7N5NL

 

Vergabenummer: 22-EBNW-20 „Familiencoaching“ nach  § 16 Abs.1 SGB II i.V. mit § 45 SGB III (ohne Anmeldung)

https://www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=UAJHLBAS2WZDAXFU

Bergsträßer Jobcenter hat Herausforderungen der Pandemie gemeistert

 


Die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz (Mitte rechts) besucht gemeinsam mit der Leiterin des Eigenbetriebs Neue Wege Dr. Melanie Marysko (Mitte links) und ihrem Stellvertreter Peter Schmiedel (rechts) sowie dem Sachgebietsleiter Team Flüchtlinge und Aussiedler, Daniel Maas, die Zeltstadt in Bensheim.

Kreis Bergstraße (kb). Viele Menschen fürchteten durch die vergangenen Coronaeinschränkungen um ihre Jobs. Eine höhere Arbeitslosenquote schien nicht unwahrscheinlich. Doch nicht so im Kreis Bergstraße! „Ich bin sehr zufrieden mit der Arbeitsmarktsituation bei uns im Kreis“, so die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz angesichts der aktuellen Lage. „Die Arbeitsmarktzahlen haben sich erholt. Wir profitieren von dem heterogenen Arbeitsmarkt an der Bergstraße. Hervorheben möchte ich vor allem auch die großen Sprünge in Sachen Digitalisierung bei unserem kommunalen Jobcenter Bergstraße, Neue Wege. Das zeigt, welch herausragende Arbeit bei Neue Wege geleistet wird. Unser Team von Neue Wege macht einen wirklich tollen Job“. Dabei war der Eigenbetrieb selbst von Personalveränderungen an der Spitze betroffen. Der Leiterin des Eigenbetriebs, Dr. Melanie Marysko, die selbst seit August 2020 im Amt ist, steht seit Anfang des Jahres mit Peter Schmiedel ein neuer Stellvertreter zur Seite. Sein Vorgänger Harald Weiß, der insbesondere auch in den ersten beiden Jahren der Pandemie hervorragende Leistungen erbrachte und auch im Gesundheitsamt unterstütze, wurde in den Ruhestand verabschiedet.

Im Vergleich zum Vorjahr, Ende 2020 waren noch 2.866 Arbeitssuchende gemeldet, gab es im Dezember 2021 mit 2.601 Arbeitssuchenden insgesamt 265 Menschen weniger, die SGB II bezogen. Das entspricht einem Rückgang von rund 9,25 Prozent! Auch die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften ist enorm gesunken. Hier ist ein Rückgang von rund 6,59 Prozent zu verzeichnen. 2020 waren es noch 6.880, 2021 nur noch 6.427 Bedarfsgemeinschaften. Diese gute Bilanz erfreut nicht nur Dezernentin Stolz, sondern auch die Führungsspitze von Neue Wege. Dennoch sei man nach wie vor sehr aufmerksam, was die Zukunft bringe. Denn: Durch die Geflüchteten aus der Ukraine steht der Kreis vor neuen Herausforderungen. Es muss der Übergang in die Betreuung des kommunalen Jobcenters organisiert und zudem geprüft werden, wer der rund 2.000 Geflüchteten unter eine Bedarfsgemeinschaft fällt. Klar ist schon jetzt, dass es durch den sogenannten Rechtskreiswechsel der Geflüchteten aus der Ukraine zu einem Anstieg der Arbeitslosenzahlen kommen wird, da die betreffenden Personen ab diesem Zeitpunkt als arbeitslos gelten.

Sofern möglich, sollen die Ukrainerinnen und Ukrainer in den Arbeitsmarkt integriert werden. Schnell wird klar: Die gesamte Organisation wird nicht einfach. Zum einen gibt es ukrainische Arbeitnehmende, die trotz Flucht auf digitalem Wege ihrer Arbeit nachgehen können, zum anderen wollen viele Menschen sobald es geht zurück in die Heimat. Um sich ein Bild der momentanen Situation der Geflüchteten im Kreis zu machen, besuchten Diana Stolz, Dr. Melanie Marysko und Peter Schmiedel gemeinsam die Zeltstadt in Bensheim. Hier wurden Sie von Daniel Maas, Sachgebietsleiter Teams Flüchtlinge und Aussiedler, in Empfang genommen und herumgeführt. Um allen Herausforderungen bestmöglich zu begegnen, trifft sich ein- bis zweimal wöchentlich eine Task Force. Zur Unterstützung der Geflüchteten soll es zudem Integrationslotsen an allen Standorten des Jobcenters geben.

Während der Coronavirus-Pandemie profitierte Neue Wege vor allem von seiner vorangeschrittenen Digitalisierung. Die Vize-Landrätin lobte: „Neue Wege ist hier wirklich ein Vorreiter. Die Mitarbeitenden bringen sich aktiv ein und haben immer wieder neue Ideen. Von den so erarbeiteten Abläufen profitiert die ganze Verwaltung“. „Durch unsere digitalen Angebote konnten wir den Arbeitssuchenden auch während der Pandemie immer eine Plattform bieten“, ergänzte Dr. Melanie Marysko, „bei uns sind alle Arbeitsplätze mit einer Kamera sowie einem Mikrofon ausgestattet. Davon profitieren wir nicht nur im Kundenkontakt, sondern auch beim Austausch untereinander“. Im Rahmen des Projekts „Smartdoc“, erstellen die Mitarbeitenden beispielsweise eigene Videos in verschiedenen Sprachen. In diesen YouTube-Videos wird Schritt für Schritt erklärt, wie verschiedene Anträge gestellt werden können. Durch einen OR-Code auf jedem jeweiligen Antrag gelangen die Antragstellenden ganz einfach zu dem passenden Erklärvideo. Die Mitarbeitenden haben stets die Frage vor Augen: Was brauchen unsere Kundinnen und Kunden denn? – und diese Frage wird, wie viele Rückmeldungen zeigen, sehr erfolgreich beantwortet.

Wir suchen Verstärkung! Für den Bereich Leistungssachbearbeitung SGB II (m/w/d)

Neue Wege Kreis Bergstraße – Kommunales Jobcenter – ist als Eigenbetrieb des Kreises zuständig für die Grundsicherung und Integration von Menschen im ALG II – Bezug. Neue Wege wird bundesweit als sehr innovatives Jobcenter wahrgenommen und bietet seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen herausfordernden Arbeitsplatz mit größtmöglichen Raum für  Eigeninitiative sowie Gestaltungs- und Entscheidungsmöglichkeiten.

Der Eigenbetrieb Neue Wege sucht Mitarbeitende in der Leistungssachbearbeitung SBG II (m/w/d). Das Beschäftigungsverhältnis ist für 2 Jahre befristet, mit einer Arbeitszeit von 100 % (derzeit 39 Stunden). Eine Besetzung in Teilzeit und somit eine Arbeitsplatzteilung ist ebenso möglich. Die Vergütung erfolgt nach EG 9 b TVöD.

Das sind Ihre Aufgaben

  • Beratung von Hilfesuchenden über deren Ansprüche auf wirtschaftliche Hilfen nach dem SGB II und den angrenzenden Rechtsgebieten
  • Prüfung entsprechender Ansprüche sowie Leistungsgewährung nach dem SGB II (Grundsicherung für Arbeitsuchende und Eingliederungsleistungen)
  • Prüfung von vorrangigen Ansprüchen
  • enge Zusammenarbeit mit dem Fallmanagement
  • Kooperation mit anderen Sozialleistungsträgern

Falls Sie sich für diese Stelle interessieren, erhalten Sie genauere Informationen unter folgendem Link:

https://jobportal.kreis-bergstrasse.de/Leistungssachbearbeitung-SGB-II-wmd-de-j1208.html

Vergebener Auftrag 22-EBNW-01 Aufsuchendes Coaching U 25

Direkter Link zur Bekanntmachung des vergebenen Auftrages – Aufsuchendes Coaching U 25:

Vergabenummer: 22-EBNW-01 Aufsuchendes Coaching U 25
https://www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=7GLH4CG9B0ZBX56M

Vergebener Auftrag 22-EBNW-02 Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung (BaE)

Direkter Link zur Bekanntmachung des vergebenen Auftrages der Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung (ohne Anmeldung):

Vergabenummer: 22-EBNW-02 Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung (BaE) nach § 16 (1) SGB II i.V.m. § 76 ff. SGB III -kooperatives Modell-
https://www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=222LYBXLYF7PGHSJ

Vergebener Auftrag 22-EBNW-10 Sicherheitsdienstleistung am Standort Mörlenbach

Direkter Link zur Bekanntmachung des vergebenen Auftrages der Sicherheitsdienstleitung Standort Mörlenbach (ohne Anmeldung):

Vergabenummer: 22-EBNW-10 „Sicherheitsdienstleitung am Standort Mörlenbach“ nach §30 (1) UVgO
HAD – Ausschreibungen suchen – Aktuelle Ausschreibungen aus Hessen (nat.&EU) – HAD-Ref. Suche

Bergsträßer Arbeitsmarkt robust

Arbeitslosenquote des Kreises aktuell bei 3,0 Prozent / Landrat fordert Gegensteuern bei Fachkräftemangel

Kreis Bergstraße (kb). Im Mai waren im Kreis Bergstraße 4.425 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl der von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen damit um 3,2 Prozent gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Arbeitslosenzahl gar um 22,5 Prozent. Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen lag im Mai bei 3,0 Prozent. (Im Vormonat waren es 3,1 Prozent, im Vorjahrsmonat 3,8 Prozent.) Zum Vergleich: Für Hessen insgesamt liegt die Arbeitslosenquote aktuell bei 4,4 Prozent, deutschlandweit bei 4,9 Prozent.

„Der Arbeitsmarkt im Kreis Bergstraße zeigt sich erneut robust, mit leicht positiver Tendenz“, stellt Landrat Christian Engelhardt heraus. Dieses Ergebnis sei vor allem deshalb bemerkenswert, da die Wirtschaft im Augenblick vor einigen Herausforderungen steht. Die Unternehmen im Kreis Bergstraße kämpfen – wie überall – mit Verzögerungen und Problemen in der Materialbeschaffung und mit steigenden Kosten. Der Blick auf die Arbeitsmarktsituation stimme jedoch eher positiv. „Ich erwarte, dass der Bergsträßer Arbeitsmarkt auch weiterhin dynamisch bleibt“, so der Verwaltungschef. Denn: „Zum einen sind die Corona-Beschränkungen nun aufgehoben. Manche Unternehmen setzen gar neue, in Pandemiezeiten entstandene Ideen um. Doch auf der anderen Seite können zahlreiche Stellen nicht besetzt werden, da in manchen Bereichen – etwa in der IT oder der Pflege – aktuell ein Fachkräftemangel besteht“, so der Landrat. Hier müsse dringend mit gezielten Aus- und Weiterbildungskonzepten sowie Anreiz-Modellen gegengesteuert werden.

Lfd. Nr. 179 / 2022

Weiterbildungen zahlen sich aus

Nach wie vor gute Lage am Bergsträßer Arbeitsmarkt

Arbeitslosenquote des Kreises aktuell bei 3,1 Prozent / Landrat fordert Maßnahmen zur Integration ukrainischer Arbeitnehmer und Wirtschaftshilfen

Kreis Bergstraße (kb). Im März waren im Landkreis Bergstraße 4.640 Menschen (Vormonat: 4.868) arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat sank die Zahl der von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen damit um 4,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Arbeitslosenzahl um 25,1 Prozent. Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen liegt damit für den Monat März bei 3,1 Prozent. (Vorjahr 4,2 Prozent) Für Hessen insgesamt liegt die Arbeitslosenquote aktuell bei 4,6 Prozent, deutschlandweit bei 5,1 Prozent. Damit verzeichnet der Kreis Bergstraße einmal mehr eine Top-Platzierung in Hessen und auch deutschlandweit.

„Aktuell befindet sich der Bergsträßer Arbeitsmarkt noch in einer guten Lage, zum Teil auch saisonal bedingt“, betont Landrat Christian Engelhardt. „Doch unter anderem angesichts massiv steigender Energiepreise und Lieferengpässen in verschiedenen Bereichen ist mittel- und langfristig eher mit einer Eintrübung zu rechnen“, so der Christdemokrat. „Ich bin sicher, die Unternehmen im Kreis werden den Entwicklungen mit aller Kraft und viel Kreativität begegnen.“ Doch in der jetzigen Situation sei auch staatliche Hilfe notwendig, wie dies etwa zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie erfolgt war. Dennoch, Engelhardt sieht in den aktuellen Gegebenheiten auch Chancen: „Möglicherweise können Bergsträßer Unternehmen unter den hier angekommenen, aus der Ukraine geflohenen Menschen qualifizierte Mitarbeitende gewinnen. Dieses Potential sollten wir nutzen“, stellt der Landrat heraus, und fordert entsprechende rechtliche Möglichkeiten, beispielsweise durch die unkomplizierte Anerkennung von ukrainischen Berufs- und Universitätsabschlüssen. Denn: „Die Beschäftigung ukrainischer Menschen kann nicht nur das jeweilige Unternehmen stärken, sondern auch zum Gelingen der Integration beitragen.“

Lfd. Nr. 117 / 2022