Sachbearbeitung im Rahmen des Teilhabechanchengesetzes (m, w, d)

Der Eigenbetrieb Neue Wege sucht eine Sachbearbeitung im Rahmen des Teilhabechancengesetzes (16 e und 16 i) (m/w/d). Das Beschäftigungsverhältnis ist befristet auf zwei Jahre mit einer Arbeitszeit von 100 % (Vollzeit). Eine Besetzung in Teilzeit und somit eine Arbeitsplatzteilung ist ebenso möglich. Die Vergütung erfolgt zunächst nach EG 8 TVöD. Es ist vorgesehen, die Stelle bewerten zu lassen.

Das sind Ihre Aufgaben

  • Erstellen von Erstbescheiden im Rahmen des Teilhabechancengesetzes
  • Monatliche Prüfung von Lohnabrechnungen
  • Anweisung von Fördergeldern in Open Prosoz
  • Statistische Erfassung von Zahlungen und Förderfällen
  • Erstellung und Pflege von Berichten und Statistiken
  • Erstellen von Zuweisungen im Rahmen des Teilhabechancengesetzes
  • Erstellen von Änderungsbescheiden im Rahmen des Teilhabechancengesetzes
  • Erstellung von Abberufungen im Rahmen des Teilhabechancengesetzes
  • Zusammenarbeit mit Fallmanagern und Coaches
  • Ansprechpartner*in für Rückfragen von Arbeitgebern
  • Teamassistenz hinsichtlich Verwaltungsaufgaben
  • Teilnahme an Teammeetings

Falls Sie sich für diese Stelle interessieren, erhalten Sie genauere Informationen unter folgendem Link:

 

https://jobportal.kreis-bergstrasse.de/Sachbearbeitung-im-Rahmen-des-Teilhabechancengesetzes-mwd-de-j942.html

Bergstraße verzeichnet niedrigste Arbeitslosenquote bei U25-Jährigen in ganz Hessen

Kennzahlen im SGB II für 2020 veröffentlicht / Corona-Pandemie schlägt sich auf die Arbeit der Kommunalen Jobcenter nieder

Kreis Bergstraße (kb). Die Corona-Pandemie hatte 2020 einen sehr großen Einfluss auf die Arbeit der Kommunalen Jobcenter. Nun liegen seit Kurzem die finalen Kennzahlen für das vergangene Jahr vor. Sie zeigen: Die Jobcenter konnten aufgrund der Pandemie deutlich weniger Menschen in Arbeit vermitteln. Dies hat auch zur Folge, dass mehr Menschen länger als sonst auf Arbeitslosengeld II (Hartz IV) angewiesen sind. Zudem werden hessenweit mehr Zu- als Abgänge in den Kommunalen Jobcentern verzeichnet.2020 gab es hessenweit mehr Zugänge als Abgänge im SGB II-Bereich. Umfangreiche Informationen hierzu bietet der IWAK SGB II-Report unter: https://bit.ly/3wwg28r

 

Die SGB II-Kennzahlen dienen den Jobcentern, um Erfolge zu messen, Ergebnisse mit anderen hessischen Jobcentern beziehungsweise dem Vorjahr zu vergleichen und Maßnahmen für die Zukunft strategisch zu steuern. Sie ermöglichen es den Verantwortlichen, sinnvolle Schwerpunkte der regionalen Arbeitsmarktpolitik festzulegen. Die 16 hessischen Kommunalen Jobcenter schließen jährlich Zielvereinbarungen mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) ab. Darin vereinbaren die jeweiligen Partner Zielwerte für bestimmte Kennzahlen, beispielsweise zur Integration von Arbeitsuchenden. In sogenannten Zielnachhaltedialogen reflektieren sie dann gemeinsam in einer konstruktiv-kritischen Atmosphäre die laufenden Fortschritte. Die gewohnte Zielsteuerung war in 2020 deutlich erschwert, denn die Corona-Pandemie hatte entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung im Bereich Arbeitslosengeld II.

Aber es gibt auch positive Nachrichten: „Im Kreis Bergstraße haben wir seit Jahren eine niedrige U25-Arbeitslosenquote. Zu unserer großen Freude konnten wir sie auch im vergangenen schwierigen Coronajahr niedrig halten“, hebt die Erste Kreisbeigeordnete und für das Kommunale Jobcenter des Kreises Bergstraße „Neue Wege“ zuständige Dezernentin Diana Stolz hervor. „Trotz der großen Herausforderungen in 2020 lag diese im Kreis Bergstraße im Vergleich mit allen anderen Hessischen Jobcentern am niedrigsten. Es zeigt, wie sehr uns die Vermittlung der jüngeren Generation am Herzen liegt und dass unsere zielgerichteten Maßnahmen auch in schwierigen Zeiten sowie unter belastenden Bedingungen greifen.“ Auch die Gesamtarbeitslosenquote im Kreis Bergstraße lag 2020 im Hessenvergleich unterhalb des Durchschnitts der Hessischen SGBII-Träger. Im Ranking für das letzte Jahr belegte „Neue Wege“ durchschnittlich Platz vier von insgesamt 26 Jobcentern.g war in 2020 deutlich erschwert, denn die Corona-Pandemie hatte entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung im Bereich Arbeitslosengeld II.

 

Auch im Hinblick auf die aktuellen Gesamt-Arbeitslosenzahlen zeigt sich der Erfolg der Arbeit von „Neue Wege“. So ist die Arbeitslosenquote für Mai im Kreis Bergstraße im Vergleich zum Vormonat von 4,0 Prozent auf 3,8 Prozent gefallen. Zudem liegt der Kreis Bergstraße auch im Mai mit einer Arbeitslosenquote von 3,8 Prozent und 1,9 Prozent im SGB-II-Bereich wieder unter der südhessischen Durchschnittsquote von 5,0 Prozent beziehungsweise 2,9 Prozent im SGB-II-Bereich. „In Anbetracht der Dauer der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Maßnahmen, zur Einschränkung des Infektionsgeschehens war mit Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt zu rechnen. Wir können uns sehr glücklich schätzen, dass sich die Corona-Pandemie bis jetzt recht moderat auf die Arbeitslosenzahlen in unserer Region ausgewirkt hat“, betont Landrat Christian Engelhardt.

 

Wie die SGB II-Kennzahlen für 2020 zeigen, scheint es bislang gelungen zu sein, die Auswirkungen der Corona-Pandemie abzufedern. Dies liegt u.a. daran, dass die Jobcenter ihre Hilfs- und Beratungsangebote auch unter den erschwerten Bedingungen aufrechterhalten erhalten haben. Immer gemäß dem Credo #Stark.Sozial.VorOrt.

 

Die Ergebnisse der Arbeit der einzelnen Jobcenter sind bundesweit unter der Internet-Plattform www.sgb2.info einsehbar.

Ideenreichtumg und Innovationswille senken Arbeitslosigkeit

Arbeitslosenzahlen im Kreis Bergstraße fallen erneut Kreis Bergstraße (kb). Die Corona-Pandemie stellt die Wirtschaft in Deutschland und weltweit auf eine harte Probe. Umso überraschender waren die Erkenntnisse aus der jüngsten Konjunkturumfrage der IHK Darmstadt bei Betrieben in Südhessen: So zeichne diese Umfrage laut Matthias Martiné, Präsident der IHK Darmstadt, ein differenziertes, aber gleichzeitig auch sehr robustes […]

Neu: Videoberatung hilft bei Jobsuche – ein erweitertes Beratungsangebot bei „Neue Wege“

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Aktuelle Informationen zum Sozialschutz-Paket

Was ist das Sozialschutz-Paket?

Beim Sozialschutz-Paket handelt es sich um ein neues Gesetz. Dieses Gesetz ändert das
SGB II. Durch dieses Gesetz haben Menschen einen schnelleren und einfacheren Zugang zu
den Leistungen. Vor allem Familien mit geringem Einkommen und Selbstständige ohne oder
mit nur wenigen Angestellten werden dadurch gestärkt.
Für wen gilt das Sozialschutz-Paket?

Mehr erfahren….
Stand 03_21 Kundeninformation zum Sozialschutz-Paket

Bei „Neue Wege“ wird Kundendialog großgeschrieben

Der kundenorientierte Erfolg einer Behörde.

DOC RABE Media/stock.adobe.com

Kreis Bergstraße (kb). 2020 hat sich Vieles für uns alle geändert, doch manches ist tröstlicher Weise auch gleichgeblieben. Eine solche Konstante war der Kundendialog beim Bergsträßer Kommunalen Jobcenter „Neue Wege“. Dieser ist ein zusätzliches Dialogformat, wo Bergsträßerinnen und Bergsträßer Anregungen, Hinweise, Kritik, aber auch Lob zu den Arbeiten des Kommunalen Jobcenters abgeben können. Die Meldungen können per E-Mail, Telefon oder Post erfolgen. Der Kundendialog ist als neutrale Anlaufstelle für Rückmeldungen der Kundinnen und Kunden gedacht. Darüber hinaus haben auch die persönlichen Fallmanagerinnen und Fallmanager stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Belange ihrer Kundinnen und Kunden. „In den inzwischen elf Jahren, die es den Kundendialog bereits gibt, hat sich dieser sehr gut als Anlaufstelle für Anregungen und Hinweise bewährt und wird seither rege genutzt“, betont die Erste Kreisbeigeordnete und für den Eigenbetrieb Neue Wege zuständige Dezernentin Diana Stolz. „Bei Neue Wege möchten wir unsere Arbeit immer weiter verbessern, um unsere Kundinnen und Kunden bestmöglich auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Dafür sind die Rückmeldungen, die wir über den Kundendialog erhalten, unglaublich wertvoll. Darum stand der Kundendialog von Neue Wege den Bürgerinnen und Bürgern auch in dem vergangenen Pandemiejahr wie gewohnt zur Verfügung.“

Der kundenorientierte Erfolg einer Behörde wird dabei an vielen Faktoren gemessen. Eine moderne Verwaltung muss sich stetig weiterentwickeln und somit hat der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern einen hohen Stellenwert bei Neue Wege. Es bedeutet viel mehr als nur das Abarbeiten von Beschwerden: Die Kundendialog-Mitarbeitenden beantworten alle Rückmeldungen schnellstmöglich, dokumentieren diese sorgfältig und werten sie aus. Jedes Jahr gibt es dann eine Gesamtauswertung in einem Bericht. Im Jahr 2020 mit erstaunlichen Ergebnissen. Für dieses besondere Jahr waren im Vergleich zu 2019 die Anzahl der Beschwerden um 34 Prozent zurückgegangen. Lag die Zahl der Eingaben in den ersten drei Monaten des Jahres 2020 noch auf üblichem Niveau, zeigte sich ab April ein starker Abfall der Eingaben. Die Zahl der Eingaben ist in den Frühlingsmonaten und im Frühsommer auf einen historisch niedrigen Stand zurückgegangen. Ab Ende des Sommers 2020 stieg die Zahl der Eingaben dann wieder nach und nach an, erreichten bis zum Jahresende jedoch nicht das Niveau der Vorjahre.

erstellt am 05.03.2021
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Kreis Bergstraße zeigt sich optimistisch

Arbeitslosenquote im Februar im Kreis Bergstraße deutlich gesunken

Kreis Bergstraße (kb). Die Corona-Pandemie ist mit den beiden Lockdowns an der Wirtschaft nicht spurlos vorbeigegangen. Laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) schrumpfte das deutsche Bruttoinlandsprodukt im vergangenen Jahr um 5,3 Prozent. Da inzwischen weltweit gegen das Coronavirus geimpft wird, dürfte sich die Wirtschaftsleistung in absehbarer Zeit jedoch wieder etwas erholen. Aber auch wenn der Arbeitsmarkt in Deutschland bis jetzt relativ stabil geblieben ist, lässt die zweite Welle der Corona-Pandemie hier noch keine Erholung zu.Aktuell ist eine verlässliche Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung für die kommenden Monate allerdings nicht einfach. Es spielen viele schwer einschätzbare Faktoren eine große Rolle wie beispielsweise der weitere Verlauf der Pandemie und deren Maßnahmen zur Eindämmung. Aber auch die allgemeine Weltwirtschaftslage, das Konsum- und Sparverhalten der Bürgerinnen und Bürger und nicht zuletzt die Reaktionen der Finanzmärkte. Viele der von Wirtschaftsexperten veröffentlichten Prognosen und Analysen werden im Laufe des Jahres höchstwahrscheinlich korrigiert werden.

 

An der hessischen Bergstraße zeigt der Markt aktuell keine großen Berg- oder Talfahrten bei den Arbeitslosenzahlen im Bereich der SGB II-Beziehenden (Hartz IV), sondern ist relativ stabil. Dabei ist die aktuelle Arbeitslosenquote im Kreis Bergstraße im Vergleich zum Vormonat sogar von 4,5 Prozent auf 4,3 Prozent gesunken. „Wir sind glücklich, dass es trotz der aktuell immer noch geltenden Maßnahmen zu Eindämmung der Pandemie zu einem Rückgang der Arbeitslosenquote bei uns gekommen ist“, betont Landrat Christian Engelhardt. „Die geplanten schrittweisen Lockerungen und die sich daraus ergebenden Öffnungsperspektiven für viele Arbeitsbereiche geben mir Grund zur Hoffnung, dass es auch in den kommenden Wochen einen weiteren Rückgang geben könnte. Seit Beginn der Pandemie hat der Landrat einen Fokus nicht nur im Bereich des Gesundheitsschutzes sondern auch der Wirtschaftsförderung gelegt und gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft vielfältige Wege zur Unterstützung der Unternehmen beschritten: „Unser Anliegen ist, dass der Wirtschaftsstandort gut durch die Krise kommt und wir die Förderprogramme des Bundes und des Landes aber auch die Chancen unser guten Infrastruktur nutzen, die Wirtschaftsregion stark zu machen.“

 

Die Arbeitslosenquote im Kreis Bergstraße lag im Februar bei 4,3 Prozent – die südhessische Durchschnittsquote hingegen bei 5,5 Prozent. Dies lässt auch die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz, die gleichzeitig die für den Eigenbetrieb „Neue Wege“ zuständige Dezernentin ist, der Zukunft des Bergsträßer Arbeitsmarkts zuversichtlich entgegenblicken. „Wir erleben nun die sichtbaren Folgen der Corona-Pandemie für den Arbeitsmarkt. Erfreulicherweise fallen diese für uns an der Bergstraße deutlich geringer aus, als wir im vergangenen Jahr noch gefürchtet haben“, so Stolz. „Dennoch ist die Zukunft voller Unwägbarkeiten. In dieser herausfordernden Zeit wollen wir für unsere Kundinnen und Kunden weiter da sein und eine schnelle Leistungsgewährung sicherstellen.“

 

„Die noch relativ starke Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarktes im Kreis Bergstraße und den benachbarten Metropolregionen bietet auch zukünftig gute Potentiale für die rasche Integration von arbeitsmarktnahen Kundinnen und für die arbeitsplatznahe Qualifizierung von aktivierten Kunden“, so schätzt Landrat Christian Engelhardt die momentane Lage ein. „Im Kreis Bergstraße gehen wir gerade im Lager- und Logistik-Bereich, in den Handwerksbereichen Elektro-, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in den unternehmensnahen Dienstleistungen von einer verstärkten Fachkräftenachfrage und damit von guten Vermittlungsmöglichkeiten aus“, betont die für das Kommunale Jobcenter des Kreises Bergstraße „Neue Wege“ zuständige Dezernentin Diana Stolz.

erstellt am 02.03.2021
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Gesellschaftliche Teilhabe auch in Corona-Pandemie ermöglichen