Weiterentwicklung und Innovation: Neue Wege Kreis Bergstraße blickt auf das Jahr 2025 zurück

Von Schuldnerberatung bis KI-gestützter Unterstützung: Kommunales Jobcenter zieht positive Jahresbilanz

Die Arbeitslosigkeit ist im Kreis Bergstraße im Dezember 2025 gestiegen. So waren 6.821 Menschen arbeitslos gemeldet, 1,28 Prozent mehr als im November. Allerdings 248 Personen beziehungsweise 3,77 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,5 Prozent und lag 0,1 Prozentpunkte über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 4,3 Prozent. Zum Vergleich: Für Hessen insgesamt liegt die Arbeitslosenquote aktuell bei 5,8 Prozent, deutschlandweit bei 6,2 Prozent.

Für das Jahr 2025 zieht Neue Wege Kreis Bergstraße –Kommunales Jobcenter- eine positive Bilanz. Mit dem Ausbau zentraler Unterstützungsangebote, neuen innovativen Formaten und einem klaren Fokus auf Digitalisierung und Teilhabe wurden im vergangenen Jahr wichtige Weichen für die Weiterentwicklung der Dienstleistungen gestellt.

Ein bedeutender Schritt war etwa der Start der Schuldnerberatung zum 1. Januar 2025. Damit erweitern der Kreis Bergstraße und das Jobcenter ihr Angebot um eine wichtige Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger mit finanziellen Herausforderungen. Ziel ist es, frühzeitig zu unterstützen, finanzielle Stabilität zu fördern und soziale Teilhabe zu sichern

Auch die Sichtbarkeit des kommunalen Jobcenters wurde 2025 gestärkt. So präsentierte Betriebsleiterin Dr. Melanie Marysko die Arbeit von Neue Wege im Frühstücksfernsehen einem bundesweiten Publikum. Gleichzeitig setzte das Jobcenter verstärkt auf innovative Eigenentwicklungen: Ein intern programmierter KI-gestützter Beratungsassistent unterstützt bereits die Mitarbeitenden.

Künstliche Intelligenz bleibt dabei ein zentrales Zukunftsthema. Perspektivisch soll ein Chatbot zunächst intern und später auch öffentlich auf der Website des kommunalen Jobcenters eingesetzt werden, um Routinetätigkeiten zu übernehmen und die Servicequalität weiter zu verbessern. Ergänzend wurden trotz der langen vorläufigen Haushaltsführung des Bundes neue Projektformate etabliert, darunter Jobdatings, virtuelle Kleingruppentreffen sowie zielgruppenspezifische Angebote wie das „Café unter Männern“, der Spaziergehtreff oder das Bewerbercafé im Odenwald.

Das Jahr 2025 hat gezeigt, wie flexibel und zukunftsorientiert Neue Wege Kreis Bergstraße –Kommunales Jobcenter-  auf neue Herausforderungen reagieren kann. Mit erweiterten Angeboten, innovativen Projekten und einer klaren Digitalisierungsstrategie ist das kommunale Jobcenter gut aufgestellt, um auch im kommenden Jahr die Menschen im Kreis Bergstraße wirkungsvoll zu unterstützen.

Bekanntmachung: Schließzeiten zum Jahreswechsel

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte beachten Sie die folgende Bekanntmachung des Kreises zur Schließzeit zum Jahresende:

Öffentliche Bekanntmachung Öffnungszeiten Landratsamt_2025_12_2026_01

Das Landratsamt und auch das Jobcenter Neue Wege sind am 24., 31. Dezember 2025 und 2. Januar 2026 geschlossen. Auch telefonisch ist an diesen Tagen keine Erreichbarkeit gegeben. Am 29.12. und 30.12. ist das Landratsamt und auch das Jobcenter zu den üblichen Geschäftszeiten erreichbar.

Wir bitten um Beachtung und wünschen schöne Feiertage!

Schnell und direkt zu einer neuen beruflichen Perspektive

Seit April bietet Neue Wege -Kommunales Jobcenter- Jobdatings für Arbeitssuchende und Unternehmen an / Erste Bilanz fällt positiv aus

Die Arbeitslosigkeit ist im Kreis Bergstraße im November 2025 gesunken. So waren 6.735 Menschen arbeitslos gemeldet, 0,8 Prozent weniger als im Oktober. Allerdings 136 Personen beziehungsweise 2,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,4 Prozent und lag 0,1 Prozentpunkte unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 4,4 Prozent. Zum Vergleich: Für Hessen insgesamt liegt die Arbeitslosenquote aktuell bei 5,7 Prozent, deutschlandweit bei 6,1 Prozent.

Um Arbeitssuchende und Arbeitslose schnell, direkt und unkompliziert mit potentiellen Arbeitgebern zu vernetzen, hat der Eigenbetrieb Neue Wege -Kommunales Jobcenter-  des Kreises Bergstraße in diesem Jahr ein innovatives Format ins Leben gerufen: das Jobdating. In Kooperation mit Kommunen und regionalen Wirtschaftsförderungsinitiativen werden bei diesem neuen Veranstaltungsformat Kundinnen und Kunden des Jobcenters sowie alle anderen Interessierten dazu eingeladen, direkt vor Ort mit möglichen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen. Mitzubringen sind nur Bewerbungsunterlagen auf Papier oder einem USB-Stick.

„Das Jobdating ist nicht nur für Arbeitssuchende eine große Chance auf berufliche Perspektiven. Auch für regionale Unternehmen mit Mangelberufen ist es in Zeiten fehlender Fachkräfte wichtig, möglichst unkompliziert mit potentiellen Kandidatinnen und Kandidaten in Kontakt zu kommen. Für unsere Wirtschaftsregion sind diese Veranstaltungen daher von großer Bedeutung“, betont Landrat Christian Engelhardt.

Vier dieser Veranstaltungen – in Lorsch, Viernheim und ganz aktuell in Wald-Michelbach sowie ein speziell auf Auszubildende zugeschnittenes Jobdating in Heppenheim – haben bereits stattgefunden. Die Bilanz der ersten Veranstaltungen ist durchweg positiv: „Im Schnitt kamen zwischen 160 und 200 Teilnehmende zu den Veranstaltungen, das ist eine gute Resonanz“, sagt Fritz Strößinger, Teamleiter Arbeitgeberservice/Förderinstrumente beim Eigenbetrieb Neue Wege. Die Auswertung des ersten Jobdatings in Lorsch hat dabei ergeben, dass 15 Prozent der Teilnehmenden zeitnah im Anschluss an die Veranstaltung in einen Job gekommen sind. „Ein Teil ist dabei direkt über die Gespräche mit Unternehmen bei der Veranstaltung in einen Job gekommen, für andere war die Teilnahme am Jobdating eine Initialzündung, um nach einer längeren Arbeitslosigkeit wieder etwas Neues zu wagen. Dabei waren das zum Teil Menschen, die schon seit längerem keinen Job hatten“, erzählt Strößinger.

Im Schnitt präsentieren sich etwa 15 regionale Unternehmen aus verschiedenen Branchen – von Pflege über Sicherheit bis Handwerk – als Arbeitgeber bei den Veranstaltungen. Selbst wenn sich aus dem Austausch nicht gleich ein neuer Job ergibt, profitieren die Teilnehmenden von dem direkten Austausch, erfahren zum Beispiel, welche Voraussetzungen für eine neue Arbeitsstelle gefordert werden.

Die Idee für das Jobdating stammt ursprünglich aus Dänemark, wo ein ähnliches Konzept erfolgreich umgesetzt wird. Die Verantwortlichen des Eigenbetriebs „Neue Wege“ haben das Modell angepasst und auf die regionalen Bedürfnisse zugeschnitten. „Wir haben uns bei einem Besuch eines Jobcenters in Dänemark inspirieren lassen und das Format für unsere Region übernommen“, erklärt Strößinger. Unternehmen, die Interesse an der Teilnahme an einem Jobdating haben, können sich gerne an den Arbeitgeberservice von Neue Wege wenden, per Mail an arbeitgeberservice@neue-wege.org oder telefonisch unter 06252/15-6150.

Die Jobdating-Veranstaltungen werden vom Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales im Rahmen des Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget gefördert. Weitere Termine an anderen Orten im Kreis Bergstraße sind bereits in Planung.

Berufsausbildung: Wachsende Bedeutung für Studienberechtigte

Anteil an Personen mit (Fach-)Abitur in Ausbildungsberufen gestiegen / Arbeitslosenquote im Kreis im Oktober bei 4,5 Prozent

Die Arbeitslosigkeit ist im Kreis Bergstraße im Oktober 2025 leicht gestiegen. 6.790 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 9 Personen mehr (0,1 Prozent) als im September und 214 Personen beziehungsweise 3,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug damit 4,5 Prozent. (Vorjahr: 4,3 Prozent). Zum Vergleich: Für Hessen insgesamt liegt die Arbeitslosenquote aktuell bei 5,8 Prozent, deutschlandweit bei 6,2 Prozent.

Für junge Menschen bieten sich auf dem Ausbildungsmarkt viele Chancen, auch für Schülerinnen und Schüler mit (Fach-)Abitur. Laut dem gerade veröffentlichten Bericht „Berufsausbildung in Hessen 2025“ für das Berichtsjahr Oktober 2023 bis September 2024 hat die Zahl der Schulabgänger und Schulabgängerinnen mit (Fach-)Abitur, die sich für eine duale Ausbildung entscheiden, in den vergangenen Jahren zugenommen. Wurden 2010 noch 23 Prozent aller dualen Ausbildungsverträge mit Studienberechtigten abgeschlossen, waren es im jüngsten Berichtsjahr bereits 27 Prozent. Gleichzeitig hat aber auch die Anzahl an Studierenden an hessischen Hochschulen im gleichen Zeitraum um 16 Prozent und damit deutlich zugenommen, was jedoch wesentlich auf ausländische Studierende zurückzuführen ist. Der Bericht wurde von der Hessen Agentur im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministeriums erstellt.

„Eine Ausbildung zu absolvieren öffnet viele Türen und bietet in der Regel hervorragende Aufstiegs- und Entwicklungschancen. Das gilt für Schülerinnen und Schüler aller Schularten, denn unsere Gesellschaft wird in Zukunft noch stärker als jetzt schon auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen sein. Wichtig ist es, bei der Wahl eines Ausbildungs- oder Studienplatzes aber nicht nur auf die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu blicken, sondern auch auf die eigene Motivation, auf eigene Stärken und Talente zu achten“, betont Landrat Christian Engelhardt.

Tatsächlich muss die Entscheidung für eine duale Ausbildung statt für ein Studium keine finanziellen Nachteile mit sich bringen – je nachdem, welches Berufsfeld gewählt wird. Eine Studie des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) an der Universität Tübingen aus dem Jahr 2019 zeigt, dass der kumulierte Verdienst von Auszubildenden, die sich kontinuierlich zum Beispiel bis zum Meister- oder Technikerabschluss weiterbilden, am Ende des Erwerbslebens nahezu gleichauf mit dem von Hochschulabsolventinnen und -absolventen liegt. Besonders bis zum Alter von 36 Jahren, einer Lebensphase, in der viele Menschen auch Familien gründen, verdienen Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung im Schnitt sogar mehr als ihre akademischen Kolleginnen und Kollegen.

Der Bericht „Berufsausbildung in Hessen“ verzeichnete für 2023/24 einen Rückgang der abgeschlossenen Ausbildungsverträge um minus 2,9 Prozent auf 34.752 Neuverträge – eine Schrumpfung, die der Bericht wesentlich mit dem demografischen Wandel begründet. Gleichzeitig blieben in dem Berichtsjahr in Hessen 4.371 Ausbildungsplätze unbesetzt, das sind 13 Prozent aller Ausbildungsstellen. Im Jahr 2010 lag der Anteil nur bei 4,7 Prozent.  Demgegenüber stehen 5.783 Personen, die keinen Ausbildungsplatz finden konnten. Bundesweit kamen laut Bundesagentur für Arbeit im Ausbildungsjahr 2023/24 auf 502.000 gemeldete Stellen nur 432.000 Bewerberinnen und Bewerber. 69.000 Ausbildungsstellen blieben zum Stichtag 30. September 2024 unbesetzt.

 

Echte Chancen schaffen: Kreis Bergstraße setzt auf Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget

Arbeitsuchende profitieren von innovativen Projekten beim Start in Ausbildung und Arbeit

Die Arbeitslosigkeit ist im Kreis Bergstraße im September 2025 gesunken. 6.781 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 340 Personen weniger als im August, aber 231 Personen beziehungsweise 3,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug damit 4,5 Prozent. (Vorjahr: 4,3 Prozent). Zum Vergleich: Für Hessen insgesamt liegt die Arbeitslosenquote aktuell bei 5,8 Prozent, deutschlandweit bei 6,3 Prozent.

Das Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget (AQB) trägt wesentlich dazu bei, die Arbeitslosenzahlen im Kreis Bergstraße auf einem stabilen Niveau zu halten. Denn dieses hessische Förderprogramm ermöglicht Menschen mit Vermittlungshemmnissen wie Alleinerziehenden oder Menschen mit Fluchthintergrund den Einstieg in den Arbeitsmarkt. Mit dem AQB unterstützt die Hessische Landesregierung alle 26 Landkreise und kreisfreien Städte in Hessen – darunter auch Neue Wege Kreis Bergstraße -Kommunales Jobcenter-. Das Programm ermöglicht finanzielle Hilfen für die Ausbildungsvorbereitung, die Ausbildung selbst sowie begleitendes Ausbildungscoaching in anerkannten Berufen. Zudem werden Qualifizierungsprojekte zur Integration in den Arbeitsmarkt sowie Weiterbildungen für Jobcenter-Mitarbeitende gefördert.

Die Zielgruppen der Maßnahmen sind rechtskreisübergreifend und umfassen Bürgergeld-Empfängerinnen und -Empfänger (SGB II), insbesondere Migrantinnen und Migranten, arbeitslose Personen (SGB III), Menschen aus der Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII), Leistungsbeziehende des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG) sowie Personen, die Leistungen der Grundsicherung bei Erwerbsminderung erhalten (SGB XII).

„Das Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget des Landes Hessen ermöglicht uns im Kreis Bergstraße Maßnahmen umzusetzen, die ohne diese Förderung nicht möglich wären. Mit den Mitteln können wir viele neue Akzente setzen und innovative Projekte starten, die Menschen mit Vermittlungshemmnissen neue Perspektiven und Chancen eröffnen. Damit gestalten wir mit unserem Kommunalen Jobcenter Neue Wege aktiv die Zukunft unseres regionalen Arbeitsmarkts“, sagt die Erste Kreisbeigeordnete und für das Kommunale Jobcenter zuständige Dezernentin Angelika Beckenbach.

Bei Neue Wege Kreis Bergstraße -Kommunales Jobcenter- werden aktuell zahlreiche Projekte im Rahmen des AQB erfolgreich umgesetzt. Dazu gehören unter anderem ein Absolventenmanagement für Sprachkursteilnehmende, sprachkursbegleitende Unterstützung, berufliche Erstorientierung für geflüchtete Jugendliche sowie Programme zur Ausbildungsvorbereitung für so genannte schulmüde Jugendliche oder Schulverweigerer – jeweils mit der Möglichkeit, den Hauptschulabschluss nachzuholen.

Im laufenden Budgetjahr 2025 wurden zudem weitere innovative Angebote gestartet:

•         „Fit in den Beruf“: Unterstützung für Menschen mit Migrationshintergrund, die aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht sofort in den Arbeitsmarkt integriert werden können

•         „Digi-Migration“: Hilfen für (allein-)erziehende Menschen mit Migrationshintergrund bei der Integration in Ausbildung und Arbeit

•         „Vorbereitung zur Teilzeitausbildung“: Förderung eines Ausbildungswegs, dessen Akzeptanz vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration gezielt gestärkt wird

Ausbildungs-Jobdating in Heppenheim: Hier treffen sich Talente und Betriebe

Veranstaltungen am 08. und 09.10. im Marstall bieten Chancen für Unternehmen und junge Menschen auf Ausbildungssuche

Wer noch einen Ausbildungsplatz sucht oder als Unternehmen motivierte Nachwuchskräfte gewinnen möchte, sollte sich den 8. und 9. Oktober 2025 vormerken. Das Ausbildungs-Jobdating im Marstall in Heppenheim bietet an beiden Tagen jeweils von 10 bis 13 Uhr Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen und direkten Austausch – unkompliziert und mit vielen Chancen. Organisiert wird die Veranstaltung vom Jobcenter Neue Wege Kreis Bergstraße in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Bergstraße, der Stadt Heppenheim und dem Hessischen Ministerium für Arbeit, Jugend, Integration und Soziales.

„Das Jobdating bietet jungen Menschen an zwei Tagen viele Chancen, sich über Ausbildungsmöglichkeiten bei uns im Kreis zu informieren und sogar einen konkreten Ausbildungsplatz zu finden. Unternehmen können gleichzeitig unkompliziert mit ambitionierten Talenten in Kontakt kommen. Nutzen Sie die Gelegenheit und machen Sie mit“, sagt die Erste Kreisbeigeordnete und für das Kommunale Jobcenter Neue Wege zuständige Dezernentin Angelika Beckenbach.

Junge Teilnehmende können bei der Veranstaltung Ausbildungsberufe entdecken, Bewerbungstipps vor Ort erhalten und von einer mehrsprachigen Begleitung profitieren. Für sie ist keine Anmeldung erforderlich.

Unternehmen haben die Möglichkeit, sich und ihre Angebote vorzustellen und junge Menschen für ihre Ausbildung zu gewinnen. Sie können sich bis zum 8. September 2025 für eine Teilnahme an einem der beiden Tage anmelden. Anmeldung und Kontakt sind per Mail an arbeitgeberservice@neue-wege.org möglich.

Ein attraktives Berufsfeld mit vielen Möglichkeiten

Pflege-Arbeitsmarkt bietet heute und in Zukunft viele Chancen / Arbeitslosigkeit im Kreis im August bei 4,7 Prozent

Die Arbeitslosigkeit ist im Kreis Bergstraße im August 2025 gesunken. 7.121 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 51 Personen weniger als im Juli, aber 253 Personen beziehungsweise 3,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug damit 4,7 Prozent. (Vorjahr: 4,5 Prozent). Zum Vergleich: Für Hessen insgesamt liegt die Arbeitslosenquote aktuell bei 6,0 Prozent, deutschlandweit bei 6,4 Prozent.

Gute Chancen haben qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber nach wie vor auf dem Arbeitsmarkt im Bereich Pflege. Der aktuelle Pflegemonitor des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Pflege und Gesundheit zeigt deutlich: Schon heute übersteigt die Nachfrage nach Pflegefachkräften in allen Bereichen (etwa in der Altenpflege oder der Kinderkrankenpflege) das Angebot – und angesichts des demographischen Wandels wird der Bedarf in den kommenden Jahren weiter steigen.

Berechnungen des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur der Goethe-Universität Frankfurt am Main, das den Pflegemonitor verantwortet, verdeutlichen die Dimension: Bis zum Jahr 2040 wird in Hessen ein zusätzlicher Bedarf von fast 8.000 Altenpflegerinnen und Altenpflegern sowie knapp 4.000 Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pflegern in Vollzeit erwartet. Das entspräche einem Zuwachs von rund 55 bis 56 Prozent gegenüber dem Beschäftigtenstand von 2021. Gleichzeitig scheiden viele der aktuell Beschäftigten altersbedingt aus dem Beruf aus.

„Pflege ist und bleibt ein Beruf für Menschen. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz können unterstützen – aber sie ersetzen nicht das, was diesen Beruf ausmacht: Zuwendung, Empathie und direkte Hilfe für diejenigen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Wir als Kreis engagieren uns zum Beispiel mit der Pflegekampagne im vergangenen Jahr aktiv dafür, Nachwuchs und Fachkräfte zu gewinnen und zu fördern“, betont Landrat Christian Engelhardt.

„Die Pflege bietet ein sicheres Berufsfeld mit unterschiedlichsten Aufgaben und Perspektiven, mit Karrierechancen und zahlreichen Möglichkeiten der Weiterentwicklung. Gerade im Kreis Bergstraße verfügen wir mit unseren drei Pflegeschulen und einer Vielzahl an Krankenhäusern, Pflegeheimen und ambulanten Diensten über hervorragende Voraussetzungen für Ausbildung und Qualifizierung, aber auch mit einer großen Auswahl an möglichen Arbeitgebern im Pflegebereich“, sagt die Erste Kreisbeigeordnete Angelika Beckenbach.

Um dem Pflegenotstand entgegenzuwirken, hatte der Kreis Bergstraße im vergangenen Jahr gemeinsam mit Kooperationspartnern eine groß angelegte Pflegekampagne initiiert, die bei vielfältigen Veranstaltungen am Pflegeberuf Interessierte aus verschiedenen Zielgruppen angesprochen hat. Aktuell wird eine Wanderausstellung zum Pflegeberuf in den Schulen und Jobcentern im Kreis gezeigt.

Die generalistische Ausbildung zum Pflegefachmann oder zur Pflegefachfrau ist zum Beispiel in Krankenhäusern, in Pflegeheimen oder bei ambulanten Pflegediensten möglich. Mit der Gesundheitsakademie Bergstraße (für Auszubildende in Krankenhäusern) in Bensheim, dem Bildungszentrum für Gesundheitsberufe (für Auszubildende in einem Pflegeheim) in Bensheim und maxQ. in Heppenheim (für Auszubildende in der Altenpflege und Weiterbildungen) existieren im Kreis Bergstraße drei Pflegeschulen. Mehr Informationen zum Pflegeberuf und zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es im Internet unter https://plattform-pflege.de/de/

Bildungs- und Teilhabepaket: Dabei sein!

Gleich zum Schuljahresbeginn die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets nutzen

Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit haben, bei allen Aktivitäten ihrer Freunde dabei sein zu können. Selbst dann, wenn das Geld in ihren Familien aufgrund eines geringen Einkommens knapp ist oder sie Sozialleistungen beziehen. Dies ist eines der wichtigsten Ziele des Bildungs- und Teilhabepakets des Bundes (kurz BuT). „Uns ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen, die Anspruch auf diese Unterstützung haben, auch wirklich davon erfahren und die Angebote rund um Bildung und gesellschaftliche Teilhabe nutzen“, betont die Erste Kreisbeigeordnete und für den Eigenbetrieb „Neue Wege“ zuständige Dezernentin, Angelika Beckenbach. „Deshalb möchten wir erneut alle Bürgerinnen und Bürger auf das Bildungs- und Teilhabepaket hinweisen. Bitte scheuen Sie sich nicht und wenden Sie sich bei Fragen gerne an unser Team für Bildung und Teilhabe.“

Das BuT bietet zum Beispiel finanzielle Unterstützung bei Klassenfahrten, Nachhilfeunterricht oder beim Mittagessen in den Schulmensen. Auch die Kosten für eine Mitgliedschaft in einem Verein oder für die Teilnahme an einer Freizeit können übernommen werden. Das BuT soll dabei möglichst vielen Leistungsberechtigten die Chance bieten, Dinge zu tun, die ihnen sonst aus finanziellen Gründen vielleicht nicht möglich gewesen wären.

Die Leistungen des BuT umfassen die gesamten Ausgaben für das gemeinschaftliche Mittagessen in Schule, Kindertagesstätte oder bei Tageseltern – und das ohne Eigenanteil der Eltern. Ebenso werden bei Leistungsberechtigten in der Sekundarstufe 2 die Kosten für Fahrkarten im Rahmen der Schülerbeförderung übernommen. Für Aktivitäten im Bereich Sport und Kultur, Musikunterricht sowie Hobbykurse oder die Teilnahme an Freizeiten stehen 15 Euro pro Monat zur Verfügung. Dieser Betrag wird dabei pauschal ausgezahlt. Darüber hinaus erhalten Leistungsberechtigte einen Pauschalbetrag, der für die Beschaffung von Schulmaterial zum Beginn des Schuljahres gezahlt wird. Aktuell erhalten leistungsberechtigte Schülerinnen und Schüler dafür pro Kalenderjahr insgesamt 195 Euro: 130 Euro zum Beginn des ersten Halbjahres und 65,00 Euro für das zweite Halbjahr. Der Betrag für den persönlichen Schulbedarf wird jährlich mit dem gleichen Prozentwert wie der Regelbedarf erhöht.

Mitunter entstehen bei Kindern Lernrückstände aus den unterschiedlichsten Gründen, die es aufzuholen gilt. Damit Kinder aus Familien mit geringem Einkommen trotzdem ihre Bildungsziele erreichen können, benötigen diese Kinder und ihre Familien besondere Unterstützung. Hier kann eine außerschulische Lernförderung beantragt werden. Dabei sind die schulischen Angebote weiterhin vorrangig.

Damit möglichst viele leistungsberechtigte Personen das BuT nutzen und um das Angebot möglichst niederschwellig zu gestalten, wurde das Verfahren für die Leistungsbeantragung bereits 2019 vereinfacht. So müssen Eltern und Erziehungsberechtigte, die Leistungen nach SGB II, SGB XII oder dem AsylbLG erhalten, keinen gesonderten Antrag mehr stellen. Zudem können Leistungen auch noch zu einem späteren Zeitpunkt geltend gemacht werden – etwa dann, wenn zum Schuljahresbeginn noch nicht feststeht, welche Angebote die Kinder und Jugendlichen nutzen wollen oder welche Ausgaben anfallen.

Berechtigt für Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket sind Kinder und Jugendliche, die Bürgergeld (SGB II), Sozialhilfe (SGB XII) oder Asylbewerberleistungen (AsylbLG) erhalten beziehungsweise deren Familien Kinderzuschlag oder Wohngeld (BKGG) beziehen. Die Bearbeitung der Anträge für alle genannten Anspruchsberechtigten erfolgt im Kreis Bergstraße zentral beim Eigenbetrieb des Kreises „Neue Wege Kreis Bergstraße – Kommunales Jobcenter“. Für Rückfragen steht das Team Bildung und Teilhabe unter der Hotline: 06252/15-6500 gerne zur Verfügung. Auch auf der Internetseite www.bildungspaket.neue-wege.org finden Interessierte weitergehende Informationen, auch in mehreren Fremdsprachen. Hier stehen zudem alle nötigen Formulare zum Download bereit.

Hohe Nachfrage nach neuer Schuldnerberatung im Kreis Bergstraße

Seit Jahresbeginn beraten erfahrene Fachkräfte des kommunalen Jobcenters Neue Wege kreisweit / Arbeitslosigkeit im Kreis im Juli bei 4,7 Prozent

„Schuldnerberatung, Kreis Bergstraße“ – so melden sich die Beraterinnen und Berater der neuen Schuldnerberatungsstelle im Kreis. Zu den Sprechzeiten stehen die Telefone kaum still. Seit dem 1. Januar 2025 liegt die Zuständigkeit für die Schuldnerberatung des Kreises Bergstraße ausschließlich beim Eigenbetrieb Neue Wege Kreis Bergstraße -Kommunales Jobcenter-. Fünf qualifizierte Fachkräfte, die zusammen mehr als 50 Jahre Erfahrung und Beratungspraxis in der Schuldnerberatung mitbringen, kümmern sich seit Jahresbeginn um die Anfragen der Ratsuchenden.

Der Ansturm war erwartungsgemäß groß, sodass im ersten Halbjahr bereits fast 500 Anfragen bearbeitet wurden. Knapp die Hälfte davon sind inzwischen in eine laufende Beratung übergegangen, haben eine Notfallberatung erhalten oder das Anliegen konnte direkt geklärt werden.

Das Beratungsangebot steht allen Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Bergstraße offen, unabhängig von ihrer Einkommenssituation. Für den Erstkontakt ist eine Telefonberatung eingerichtet, an die sich die Ratsuchenden wenden können: Dienstag und Donnerstag jeweils von 11:00 bis 14:00 Uhr unter der Telefonnummer 06252/15 6200. Hier können alle Anliegen rund um das Thema Schulden geschildert werden. Die Berater beantworten erste Fragen, erklären den weiteren Ablauf und prüfen zudem, ob eine Notfallsituation vorliegt. Diese besteht beispielsweise, wenn das Konto gesperrt ist, eine Kündigung der Wohnung droht oder eine Stromsperre angekündigt ist. In solchen Fällen erfolgt eine sofortige Unterstützung.

Da der Bedarf an Schuldnerberatung groß ist, wurden die Sprechzeiten bereits erweitert und werden gegebenenfalls. auch künftig an die Nachfrage angepasst.

Persönliche Beratungstermine vor Ort finden im Kreis an vier Standorten statt. Hierfür stehen die Räumlichkeiten der Jobcenter Heppenheim, Mörlenbach, Bürstadt und Viernheim zur Verfügung. Bei der Terminvergabe achten die Berater darauf, dass die Beratung möglichst in Wohnortnähe stattfinden kann.

Weitere Informationen zum Angebot und die aktuellen Telefonsprechzeiten finden Sie auf der Webseite von Neue Wege unter https://www.neue-wege.org/service-fuer-buerger/beratung-und-betreuung/schuldner-und-insolvenzberatung/

Laut dem Statistischen Bundesamt ist Arbeitslosigkeit einer der Hauptauslöser für eine Überschuldung privater Haushalte. Im Kreis Bergstraße ist die Arbeitslosigkeit im Juli 2025 gestiegen. 7.172 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 105 Personen mehr als im Juni, 432 Personen beziehungsweise 6,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug damit 4,7 Prozent. (Vorjahr: 4,5 Prozent). Zum Vergleich: Für Hessen insgesamt liegt die Arbeitslosenquote aktuell bei 5,9 Prozent, deutschlandweit bei 6,3 Prozent.

Karriere mit Sinn: Jetzt beim Kreis Bergstraße für Ausbildung und Studium 2026 bewerben!

Vielfältige Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten / Arbeitslosenquote im Kreis im Juni bei 4,7 Prozent

Junge Auszubildende und Studierende bekommen beim Kreis Bergstraße vielfältige Möglichkeiten zur beruflichen und persönlichen Entwicklung.

Die Arbeitslosigkeit ist Bergstraße im Juni 2025 gestiegen. 7.067 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 86 Personen mehr als im Mai, 462 Personen beziehungsweise 7,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug damit 4,7 Prozent (Vorjahr: 4,4 Prozent). Zum Vergleich: Für Hessen insgesamt liegt die Arbeitslosenquote aktuell bei 5,7 Prozent, deutschlandweit bei 6,2 Prozent.

Trotz Fachkräftemangel in vielen Branchen besitzen laut des Berufsbildungsberichtes der Bundesregierung fast drei Millionen junge Menschen unter 35 Jahren keine abgeschlossene Berufsausbildung. Gleichzeitig blieben im Jahr 2023 fast 75.000 Ausbildungsstellen unbesetzt. Die bevorstehenden Sommerferien bieten vielen junge Menschen noch Gelegenheit, sich den passenden Ausbildungs- oder Studienplatz zu sichern. Der Kreis Bergstraße bietet beispielsweise vielfältige Möglichkeiten zum Dualen Studium und zur Ausbildung – von der Brandoberinspektorin bis zum Bauingenieur, vom Sozialarbeiter bis zur Fachinformatikerin. Die Bewerbungsfrist für den Start im Jahr 2026 läuft aktuell und endet am 30.09.2025.

„Bewerben Sie sich, kommen Sie in unser Team und lernen Sie die vielfältigen und sinnstiftenden Aufgaben einer modernen Verwaltung kennen. Wir arbeiten tagtäglich für das Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger. Wir investieren viel Herzblut in die Ausbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Denn es ist uns als Verwaltung ein großes Anliegen, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich bei uns zu entwickeln“, sagt Landrat Christian Engelhardt.

Alle Angebote zeichnen sich durch eine starke Praxisorientierung und moderne Arbeitsbedingungen wie flexible Arbeitszeiten oder Homeoffice-Möglichkeiten aus. Um die neuen jungen Kreis-Mitarbeitenden bestmöglich zu unterstützen, wird die Ausbildung bei der Kreisverwaltung von der Ausbildungsleitung und Ausbildungsbeauftragten betreut. Zudem erhält jeder Neuzugang eine Patin oder einen Paten aus einem älteren Ausbildungsjahrgang, der ihn oder sie vor dem Beginn der Ausbildung beziehungsweise des Studiums und in den ersten Wochen begleitet.

Auch die technische Ausstattung ist vorbildlich: Alle Nachwuchskräfte erhalten einen eigenen Laptop, welchen sie im Rahmen der Ausbildung und des Studiums nutzen können. Nach erfolgreichem Abschluss werden alle Auszubildenden und Studierenden übernommen und vorzugsweise in ihrem Wunschbereich eingesetzt. Sollte dies einmal nicht sofort möglich sein, wird der Mitarbeitende zunächst in einem anderen Bereich tätig und kann, sofern gewünscht, zu einem späteren Zeitpunkt wechseln. Zudem werden Fort- und Weiterbildungen aktiv gefördert, zum Beispiel zum Verwaltungsfachwirt oder durch den Erwerb eines weiterführenden Studienabschlusses.

Insgesamt fünf Duale Studiengänge bietet der Kreis dabei an:

Beim Bachelor of Arts Soziale Sicherung und Sozialverwaltungswirtschaft (Beginn 01.10.2026) in Kooperation mit der Hochschule Fulda steht hier die Beratung und Unterstützung von Menschen in Sozialen Notlagen im Mittelpunkt. Die Studierenden erwerben Kompetenzen in Gesprächsführung, Case-Management, sozialem und Verwaltungsrecht sowie Arbeitsmarkttheorie. Weitere Themen sind Projektmanagement, Netzwerkarbeit und Gesundheitsförderung im Kontext von Arbeit und Arbeitslosigkeit.

Beim Bachelor of Arts Soziale Arbeit (Beginn 01.10.2026) in Kooperation mit der Dualen Hochschule Gera werden fundierte Kenntnisse der Sozialarbeit, Psychologie und Soziologie sowie verwaltungs- und rechtsbezogene Grundlagen vermittelt. In Praxisphasen sammeln die Studierenden Erfahrung in der direkten Arbeit mit Menschen und werden gezielt auf Entscheidungs- und Beratungssituationen vorbereitet.

Der Studiengang Bachelor of Arts Öffentliche Wirtschaft (Beginn 01.10.2026) in Kooperation mit der DHBW Mannheim kombiniert betriebswirtschaftliches Wissen mit dem besonderen Fokus auf öffentliche Verwaltungen. Themen wie Haushaltswesen, Digitalisierung (E-Government) und Verwaltungspraxis stehen im Mittelpunkt.

Technische Grundlagen des Bauingenieurwesens mit praxisnaher Ausbildung im öffentlichen Bausektor verbindet das Duale Studium Bachelor of Engineering Bauingenieurwesen (Öffentliches Bauen) (Beginn 01.10.2026) in Kooperation mit der DHBW Mosbach. Absolventinnen und Absolventen arbeiten später zum Beispiel in Bauämtern oder bei baubehördlichen Einrichtungen.

Ein interdisziplinärer Studiengang ist der Bachelor of Arts Public Administration (Beginn 01.09.2026) in Kooperation mit der Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit in Wiesbaden, der juristische, wirtschaftliche, sozialwissenschaftliche und verwaltungsbezogene Inhalte vereint. Themen wie E-Government, internationale Verwaltungsprozesse und Schlüsselkompetenzen wie Führung und Kommunikation runden das Profil ab.

Und auch die Möglichkeiten zur Ausbildung sind beim Kreis Bergstraße vielfältig:

Fachinformatiker und Fachinformatikerinnen der Fachrichtung Systemintegration (Ausbildungsbeginn 01.08.2026) planen, installieren und betreiben IT-Systeme. Sie beraten Anwender, vernetzen Systeme, erstellen Dokumentationen und sorgen für einen sicheren und störungsfreien Betrieb der IT-Infrastruktur.

Die Ausbildung zur Hygienekontrolleurin oder zum Hygienekontrolleur beginnt bereits am 01.12.2025. Hygienekontrolleurinnen und -kontrolleure übernehmen wichtige Aufgaben im öffentlichen Gesundheitsdienst. Sie überwachen hygienische Standards in Einrichtungen, beraten bei Fragen des Infektionsschutzes und sind auch im umweltbezogenen Gesundheitsschutz tätig.

Die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten vermittelt umfassende Kenntnisse im öffentlichen Recht, Personal- und Haushaltswesen sowie in der Bürgerberatung. Verwaltungsfachangestellte übernehmen verantwortungsvolle Aufgaben in nahezu allen Bereichen der Kreisverwaltung.

Der zweijährige Vorbereitungsdienst  zum Brandoberinspektor oder zur Brandoberinspektorin (Beginn 01.10.2026) im gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst setzt ein abgeschlossenes Bachelor-Studium voraus. Die Ausbildung beinhaltet mehrere theoretische Lehrgänge sowie ausgedehnte Praxisphasen bei Berufsfeuerwehren. Ziel ist die Übernahme von Führungsaufgaben im Einsatz- und Verwaltungsdienst. Den Abschluss bildet die Laufbahnprüfung.