Betriebskommission beschließt neue Programme

Coaching und Hilfen – Betriebskommission beschließt neue Programme für Selbständige und Flüchtlinge

Kreis Bergstraße (kb.) Die Betriebskommission des Eigenbetriebs Neue Wege Kreis Bergstraße – Kommunales Jobcenter – hat in ihrer letzten Sitzung unter dem Vorsitz der Ersten Kreisbeigeordneten Diana Stolz wichtige Maßnahmen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt beschlossen.

„Neue Wege steht in engem Kontakt mit den Arbeitgebern und hat den aktuellen Arbeitsmarkt im Blick. Bei der Entscheidung über Maßnahmen sind die Wünsche und Anforderungen der Betriebe ebenso ausschlaggebend, wie die Bedürfnisse der Menschen, die wir in Arbeit bringen wollen“, eröffnete die zuständige Dezernentin die dritte Sitzung in diesem Jahr.

Der Eigenbetrieb bietet ein spezielles Coaching-Programm für Selbständige an. Es richtet sich an Personen, die zwar seit einem Jahr hauptberuflich selbständig sind, aber noch nicht ausreichend verdienen, um auf SGB II-Leistungen verzichten zu können. Das Angebot soll den Weg in eine unabhängige Selbständigkeit ebnen. Ein weiteres Angebot ist „Neustart Bergstraße“, dass sich an geflüchtete Menschen mit Anspruch auf Sozialleistungen richtet und der beruflichen Erstorientierung dient. „Neustart Bergstraße“ beginnt am 1. September und ist auf ein Jahr ausgelegt. Sprachkenntnisse und das Kennenlernen des Lebensalltags in Deutschland stehen zunächst im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden können ihre Schlüsselkompetenzen erproben und eine berufliche Erstorientierung vornehmen, dabei werden auch Praktikumsplätze vermittelt. Mit so deutlich verbesserten Eingliederungschancen soll am Ende die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt stehen.

Um Sprachkenntnisse geht es auch bei einem neuen Angebot des Eigenbetriebs: Mit sprachkursbegleitenden Hilfen erhalten Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Integrationskursen, deren erfolgreicher Abschluss aber gefährdet ist, wirkungsvolle Unterstützung. Ab Juli wird in Bensheim, Lampertheim und Mörlenbach über einen Zeitraum von 6 Monaten Unterstützung beim Erlernen der deutschen Sprache angeboten. Diese reicht von der klassischen Nachhilfe bis hin zur „Hilfe zur Selbsthilfe“. Am Ende soll es heißen: „Kursziel erreicht“.

„Auch die neuen Maßnahmen werden dazu beitragen, über Spracherwerb und Kontakt mit der Arbeitswelt die Ausgangslage für einen erfolgreichen beruflichen Einstieg spürbar zu verbessern. So kann letztlich die Integration in unserem Kreis gelingen, was unser oberstes Ziel ist“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz abschließend.

 

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