Eine neue Kraft für die Personalvermittlung

Andreas Furch

 

Projektmanager Andreas Furch verstärkt den Eigenbetrieb Neue Wege

 

Kreis Bergstraße (kb). Der Eigenbetrieb Neue Wege Kreis Bergstraße -Kommunales Jobcenter- hat einen neuen Projektmanager im Bereich Arbeitgeberservice. Andreas Furch ist ein Experte mit mehrjähriger Erfahrung in den Bereichen Personal und Arbeitsvermittlung. Kompetent und professionell hat er die Aufgaben im Kooperationsprojekt mit der Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB) beim dortigen Unternehmerservice angepackt.

 

Als Projektmanager ist Furch der zuständige Ansprechpartner für die Unternehmen der Wirtschaftsregion Bergstraße, wenn es um die Bereiche Personal und Arbeit geht. Zu seinen Aufgaben zählt unter anderem die Beratung zum Thema Rekrutierung von Personal. Dazu steht das Job-Portal für Fach- und Führungskräfte der Wirtschaftsförderung zur Verfügung. Dieses können Unternehmen nutzen, um auf offene Stellen aufmerksam zu machen. Durch den direkten Kontakt zum Arbeitgeberservice des Eigenbetriebs wird jede gemeldete Stelle aufbereitet und an die entsprechenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Fallmanagement weitergeleitet. Somit kann direkt in den vier Standorten des Kommunalen Jobcenters nach passenden Arbeitskräften gesucht und anschließend zügig Kontakt zu Personalentscheidern hergestellt werden. Durchregelmäßigen Kontakt zu den Unternehmen erhält das Jobcenter einen direkten Einblick, welche Vorstellungen und Erwartungen diese an die Bewerber haben.

 

„Um entsprechend qualifizierte Flüchtlinge so schnell wie möglich in den Arbeitsmarkt zu integrieren, wurde das Projekt ‚Neue Wege für willkommene Fachkräfte in den Arbeitsmarkt‘ ins Leben gerufen“, ergänzt der Betriebsleiter Stefan Rechmann und erläutert: „Dahinter steht der Gedanke, potenzielle Fachkräfte aus den Reihen der anerkannten Flüchtlinge mit dem bestehenden Fachkräftebedarf der regionalen Unternehmen abzugleichen“.

 

Neben den Beratungen der Personalentscheiderinnen und -entscheider zu allen Personalfragen, dem HR-Netzwerk-WRB und der Beratung von potenziellen Fachkräften aus dem Pool der Flüchtlinge unterstützt Andreas Furch auch das Projekt „NETZWERK Bergstraße – Menschen mit Handicap auf dem 1. Arbeitsmarkt“. So können sich Unternehmen gezielt mit ihren Anfragen auch zum Thema Flüchtlinge, Menschen mit Behinderung und allgemein bei Personalfragen an ihn wenden.

 

„Wir sehen unsere spezialisierten Mitarbeiter des Arbeitgeberservice als wichtiges Bindeglied zwischen Neue Wege und den Unternehmen der Wirtschaftsregion Bergstraße“, betont die Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernentin Diana Stolz und führt weiter aus:

„Das Thema Personal beschäftigt Kleinstunternehmen genauso wie Großkonzerne und wird auch in Zukunft immer wichtiger werden. Der Fachkräftemangel, die Akademisierung der Gesellschaft und die Digitalisierung schaffen unterschiedliche Rekrutierungskanäle.“

 

Weiter ausgebaut wurde das Serviceangebot des Jobcenters auch durch einen neuen Jobticker auf der Internetseite  http://www.neue-wege.org . Schnell und übersichtlich werden die Jobsuchenden hier über Stellenangebote, Lehrstellen oder Praktikumsplätze im Kreis Bergstraße informiert.

Lfd. Nr. 161/2018

Mit „Vermittlungscoaching“ zum Job

Jobcenter „Neue Wege“ bringt junge Leistungsempfänger in den Arbeitsmarkt

Nicht immer fällt es Jugendlichen und jungen Erwachsenen leicht, ihren beruflichen Weg zu finden. Denn verschiedene Stolpersteine können den Weg zu Ausbildung oder Studium erschweren. Um dann einer Arbeits- und Perspektivlosigkeit entgegenzuwirken, hat „Neue Wege“, das kommunale Jobcenter des Kreises Bergstraße, einige gute Ideen entwickelt und umgesetzt. Die Maßnahme „Vermittlungscoaching für Jüngere“ ist eine davon.

Ziel ist es hier, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die aus einer Bedarfsgemeinschaft kommen oder selbst bereits Arbeitslosengeld II beziehen, bei der Suche nach einer beruflichen Perspektive und einem Ausbildungs- beziehungsweise Arbeitsplatz zu unterstützen. Denn eine fehlende Berufsausbildung ist das größte Vermittlungshemmnis, wenn es um die Integration in den Arbeitsmarkt geht. Bereits seit 2006 setzt „Neue Wege“ dieses Programm, das sich auf 15- bis 25-Jährige fokussiert, erfolgreich mit der Merkur-Schule in Mörlenbach um. Dabei profitiert das Jobcenter vom umfangreichen, guten Netzwerk, über das die Schule als regionaler Bildungsträger verfügt.

„Es ist uns sehr wichtig, jungen Menschen, insbesondere denen mit schwierigem sozialen Hintergrund, rechtzeitig eine gute Perspektive für ihre berufliche Zukunft aufzuzeigen“, so die zuständige Dezernentin und Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz. Einige bräuchten eine individuelle Strategie, um überhaupt auf dem Ausbildungsmarkt Fuß fassen zu können. „`Neue Wege` berät hier nachhaltig und unterstützt die jungen Menschen gezielt bei ihrem Start ins Berufsleben“, erklärt Stolz. Ziel sei es, die Heranwachsenden im Kreis in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Es gelte, die genannte Zielgruppe vor langfristiger Arbeitslosigkeit und somit vor Armut, einem dauerhaften Leistungsbezug und auch vor Frust zu bewahren. Beim „Vermittlungscoaching“ stehen die Stärkung des Bewerberpotentials, die Aufrechterhaltung der Motivation sowie die intensive Netzwerkarbeit mit Betrieben, Eltern und Partnern im Zentrum.

Die aktuellen Vermittlungsresultate belegen den Erfolg, den das Team von „Neue Wege“ mit dem „Vermittlungscoaching“ erzielt: Allein im Kalenderjahr 2017 konnten 26 Personen erfolgreich bei der Suche nach einem Ausbildungs-, Studien- oder Arbeitsplatz unterstützt werden. 17 Jugendliche starteten eine berufliche Qualifizierungsmaßnahme, elf von ihnen über eine Ausbildung, sechs über die Aufnahme eines Studiums. Drei junge Menschen wurden in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Landschaftsbau, Bau oder als technischer Assistent vermittelt. Der Rest bekam Plätze in bezahlten Praktika oder Mini-Jobs mit guter Aussicht auf Aufstockung oder Übernahme. Ein Jugendlicher besucht als positives Resultat des „Vermittlungscoachings“ eine weiterführende Schule.

Lfd. Nr.: 41 / 2018

Servicepoints sind vormittags von 8.00 bis 12.00 Uhr geöffnet, geänderte Sprechzeiten des Fallmanagements

Hohes Antragsvolumen im Arbeitsfeld Bildungspaket

Im Arbeitsfeld Bildungspaket (Bildung und Teilhabe) des Kreises Bergstraße gibt es zurzeit ein sehr hohes Antragsvolumen, daher kommt es zu Verzögerungen in der Bearbeitung. Alle Anträge werden sorgfältig geprüft und abgearbeitet. Wir bitten um Verständnis.