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Wir suchen Verstärkung! Coach in der Einstiegsoffensive

31. Juli 2026/in Jobs bei Neue Wege
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Gut betreut von Anfang an

31. Juli 2026/in Pressemeldungen/Veröffentlichungen

Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung für Grundschulkinder startet zum neuen Schuljahr / Kreis Bergstraße ist vorbereitet und bietet Familien verlässliche Betreuung

Gruppe von Kindern, vor einer Schultafel.

Gruppe von Kindern, vor einer Schultafel.

Die Arbeitslosigkeit ist im Kreis Bergstraße im Juli 2026 gestiegen. So waren 7.207 Menschen arbeitslos gemeldet, 2,33 Prozent mehr als im Juni. Allerdings 35 Personen beziehungsweise 0,49 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist auf 4,7 Prozent gestiegen. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 4,7 Prozent. Zum Vergleich: Für Hessen insgesamt liegt die Arbeitslosenquote aktuell bei 6,0 Prozent, deutschlandweit bei 6,4 Prozent.

Wenn für viele Familien im August ein neuer Lebensabschnitt beginnt und die ersten Schulranzen gepackt werden, bringt der Schulstart in diesem Jahr eine wichtige Neuerung mit sich: Mit Beginn des Schuljahres 2026/2027 gilt bundesweit erstmals ein Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung für Kinder der ersten Klassenstufe. Grundlage ist das Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG), das den Anspruch bis zum Schuljahr 2029/2030 schrittweise auf alle Grundschuljahrgänge ausweitet. Im Kreis Bergstraße kann dieser Anspruch bereits von Beginn an erfüllt werden, dank eines flächendeckenden Angebots an allen kreiseigenen Regel-Grundschulen, für alle vier Klassenstufen. Die Förderschulen finalisieren derzeit das Ganztagsangebot aufgrund kurzer Anmeldefristen, um allen Schülerinnen und Schüler eine verlässliche Förderung zu ermöglichen.

„Der neue Rechtsanspruch ist vor allem eine große Chance für Familien. Viele Eltern stehen täglich vor der Herausforderung, Beruf und Familienleben miteinander zu vereinbaren. Eine verlässliche Ganztagsbetreuung schafft hier echte Entlastung und gibt den Familien die Sicherheit, die sie im Alltag brauchen“, betont Landrat Christian Engelhardt. „Gleichzeitig profitieren die Kinder von zusätzlichen Bildungs-, Bewegungs- und Freizeitangeboten. Das stärkt Chancengerechtigkeit und eröffnet jedem Kind die Möglichkeit, seine Talente bestmöglich zu entwickeln.“

Der Rechtsanspruch gilt zunächst für alle Kinder, die zum Schuljahr 2026/2027 eingeschult werden. Anspruch besteht auf eine Förderung von insgesamt acht Stunden an allen fünf Werktagen, wobei die Unterrichtszeit angerechnet wird. Grundsätzlich umfasst der Anspruch auch Ferienzeiten, die Länder können jedoch Schließzeiten von bis zu vier Wochen pro Jahr vorsehen. Wichtig ist außerdem: Der Rechtsanspruch bedeutet keine Verpflichtung. Eltern entscheiden selbst, ob und in welchem Umfang sie das Angebot in Anspruch nehmen möchten.

„Dass wir den Rechtsanspruch unmittelbar zum Start vollständig erfüllen können, ist das Ergebnis einer langfristigen und vorausschauenden Planung. Gemeinsam mit unseren Städten und Gemeinden, den Schulen sowie den Betreuungsträgern haben wir frühzeitig die notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Darauf können wir stolz sein“, erklärt Landrat Christian Engelhardt. „Unser Ziel war nie, lediglich gesetzliche Vorgaben zu erfüllen. Wir wollten ein Angebot schaffen, das Familien wirklich hilft und Kindern beste Entwicklungsmöglichkeiten bietet.“

Mit den Ganztagsangeboten sollen Kinder nicht nur zuverlässig betreut werden. Sie erhalten zusätzliche Möglichkeiten zum Lernen, zur individuellen Förderung sowie für Sport, Kreativität und soziale Erfahrungen. Gleichzeitig trägt der Rechtsanspruch dazu bei, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu verbessern und damit auch die Fachkräftesicherung zu unterstützen.

Weitere Informationen zum Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung sowie zur Schulkindbetreuung im Kreis Bergstraße finden Interessierte unter https://www.kreis-bergstrasse.de/unser-buergerservice/bildung-und-schule/schulkindbetreuung/.

https://www.neue-wege.org/wp-content/uploads/2017/02/Logo_NeueWege_680x312px_01.png 0 0 ezeznanski https://www.neue-wege.org/wp-content/uploads/2017/02/Logo_NeueWege_680x312px_01.png ezeznanski2026-07-31 13:01:502026-07-31 13:01:50Gut betreut von Anfang an

Wir suchen Verstärkung! Jurist/in (m/w/d) im Team Recht

6. Juli 2026/in Jobs bei Neue Wege

Wir, das Team vom Kommunalen Jobcenter Neue Wege, suchen ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt eine

Juristin / Juristen im Team Recht (m/w/d)

Entgeltgruppe EG 11 TVöD | Vollzeit (Teilzeit möglich) | zunächst befristet für zwei Jahre | Heppenheim

Neue Wege Kreis Bergstraße -Kommunales Jobcenter- ist als Eigenbetrieb des Kreises zuständig für die Grundsicherung und Integration von Menschen im Bürgergeld-Bezug.
#sozial-stark-regional

Ihr zukünftiges Aufgabengebiet

  • Sie bearbeiten Widersprüche, Klagen und einstweilige Rechtsschutzverfahren und übernehmen die dazugehörige Prozessvertretung (erste und zweite Instanz)
  • Sie beantworten individuelle und allgemeine Rechtsfragen der Regionalteamleitungen und Teamleitungen im gesamten Bereich des SGB II sowie auch im Bezug zu weiteren Rechtsgebieten
  • Sie arbeiten rechtliche Vorgaben im Sozialrecht in Form von Handlungshinweisen aus und leiten diese weiter
  • Sie erstellen Vordrucke und Formulare für den Bereich des SGB II.

Für mehr Informationen und die Bewerbung über das Stellenportal des Kreises Bergstraße klicken Sie diesen Link: 

Stellenangebot Jurist/in (m/w/d) im Team Recht – Eigenbetrieb Neue Wege bei Kreis Bergstraße

https://www.neue-wege.org/wp-content/uploads/2017/02/Logo_NeueWege_680x312px_01.png 0 0 Alexander Brendel https://www.neue-wege.org/wp-content/uploads/2017/02/Logo_NeueWege_680x312px_01.png Alexander Brendel2026-07-06 10:19:362026-08-06 14:08:21Wir suchen Verstärkung! Jurist/in (m/w/d) im Team Recht

Chancen schaffen, Zukunft gestalten

1. Juli 2026/in Pressemeldungen/Veröffentlichungen

Jahresbilanz des Eigenbetriebs Neue Wege Kreis Bergstraße -Kommunales Jobcenter- zeigt: Individuelle Beratung, moderne Vermittlungsangebote und Digitalisierung wirken

Die Erste Kreisbeigeordnete Angelika Beckenbach, Betriebsleiterin Dr. Melanie Marysko und ihr Stellvertreter Peter Schmiedel stellen im Rahmen der Jahrespressekonferenz die wichtigsten Entwicklungen des Eigenbetriebs Neue Wege vor.
(v.l.n.r.) Die Erste Kreisbeigeordnete Angelika Beckenbach, Betriebsleiterin Dr. Melanie Marysko und ihr Stellvertreter Peter Schmiedel
stellten im Rahmen der Jahrespressekonferenz die wichtigsten Entwicklungen des Eigenbetriebs Neue Wege vor.

Kreis Bergstraße (kb). Die Arbeitslosigkeit ist im Kreis Bergstraße im Juni 2026 gesunken. So waren 7.043 Menschen arbeitslos gemeldet, 1,14 Prozent weniger als im Mai. Allerdings 24 Personen beziehungsweise 0,34 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist auf 4,6 Prozent gesunken. Vor einem Jahr lag sie bei 4,7 Prozent. Zum Vergleich: Für Hessen insgesamt liegt die Arbeitslosenquote aktuell bei 5,8 Prozent, deutschlandweit bei 6,2 Prozent.

Weniger Menschen im Bürgergeldbezug, mehr erfolgreiche Arbeitsmarktintegration und neue Angebote für unterschiedliche Zielgruppen: Das Jobcenter Neue Wege des Kreises Bergstraße hat im Rahmen seiner Jahrespressekonferenz eine durchweg positive Bilanz für das Jahr 2025 gezogen. Gemeinsam mit der Ersten Kreisbeigeordneten Angelika Beckenbach stellten Betriebsleiterin Dr. Melanie Marysko und ihr Stellvertreter Peter Schmiedel die wichtigsten Entwicklungen sowie neue Projekte für die Zukunft vor.

„Das vergangene Jahr zeigt eindrucksvoll, dass sich unser konsequentes Engagement auszahlt. 53 Menschen weniger sind auf Bürgergeld angewiesen, darunter allein 45 junge Menschen unter 25 Jahren. Gleichzeitig konnten wir die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 345 reduzieren. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist es unser Ziel, Menschen nachhaltig in Arbeit zu bringen und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen. Mein herzlicher Dank gilt allen Mitarbeitenden und Kooperationspartnern, die mit großem Einsatz an der Weiterentwicklung unseres Konzepts arbeiten“, betonte die Erste Kreisbeigeordnete Angelika Beckenbach.

Ein Blick auf die Vermittlungszahlen unterstreicht den positiven Trend: Im Jahr 2025 konnten insgesamt 2.256 Menschen erfolgreich in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden – 160 mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig profitiert die individuelle Betreuung von der inzwischen vollständig umgesetzten organisatorischen Trennung zwischen Arbeitsvermittlung und Leistungsbearbeitung. Dadurch können Beratungsgespräche gezielter geführt und die Arbeitssuchenden noch passgenauer auf ihrem Weg zurück in Beschäftigung begleitet werden.

Ein wichtiger Baustein des Angebots ist seit dem 1. Januar 2025 die kreiseigene Schuldnerberatung. Sie unterstützt Bürgerinnen und Bürger dabei, finanzielle Schwierigkeiten frühzeitig zu bewältigen und Wege aus der Überschuldung zu finden. Durch die direkte organisatorische Anbindung an das Jobcenter profitieren die Ratsuchenden von kurzen Wegen und einer eng abgestimmten Beratung.

Auch bei der Arbeitsvermittlung setzt Neue Wege auf moderne und praxisnahe Formate. So bereiten die sogenannten Vermittlungscoach-Treffen Arbeitssuchende in kleinen Gruppen gezielt auf den Bewerbungsprozess vor. Hier erhalten sie Unterstützung beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen, beim Knüpfen beruflicher Kontakte sowie bei der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche.

Ergänzt wird dieses Angebot durch das erfolgreiche Format „Jobdating“. Gemeinsam mit Wirtschaftsförderungen und Gewerbevereinen bringt der Eigenbetrieb Unternehmen und Arbeitssuchende in ungezwungener Atmosphäre zusammen. Das Angebot richtet sich grundsätzlich an alle Arbeitssuchenden, insbesondere aber an Bürgergeldbeziehende, die den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt schaffen möchten. Mit einer Erfolgsquote von rund 22 Prozent im Jahr 2025 hat sich das Format als wirkungsvolles Instrument der Arbeitsvermittlung etabliert.

Darüber hinaus entwickelt das Jobcenter seine Angebote kontinuierlich weiter. Formate wie das „Café unter Männern“, der Spaziergangtreff, das Bewerbungscafé oder der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Stellensuche sollen künftig weiter ausgebaut werden. Sie ergänzen die klassischen Beratungsangebote und eröffnen neue Wege der Unterstützung.

Auch die Digitalisierung wird bei Neue Wege konsequent vorangetrieben. Bereits heute unterstützt ein eigens entwickeltes KI-gestütztes Instrument die Vermittlungsfachkräfte bei der Stellensuche. Künftig sollen zudem eine Jobcenter-App sowie weitere digitale Angebote den Zugang zu Informationen und Dienstleistungen für Kundinnen und Kunden erleichtern. Das intern entwickelte KI-System „KIBA“ wird bereits auch anderen Kommunen zur Verfügung gestellt und wird den digitalen Wandel in der Arbeitsvermittlung weiter voranbringen.

Vor dem Hintergrund sinkender Bundesmittel für Integrations- und Sprachkurse setzt Neue Wege verstärkt auf eigene, niedrigschwellige Vermittlungsangebote. Ziel bleibt es, Menschen möglichst schnell und nachhaltig in Beschäftigung zu bringen und gleichzeitig individuelle Unterstützung anzubieten.

Zum 1. Juli 2026 treten zudem die Änderungen des 13. SGB-II-Änderungsgesetzes in Kraft. Sie sehen unter anderem strengere Sanktionen bei der Ablehnung oder dem Abbruch einer zumutbaren Arbeit sowie bei wiederholten Meldeversäumnissen vor. Gleichzeitig stärkt das Gesetz den Vermittlungsvorrang und berücksichtigt den besonderen Schutz psychisch erkrankter Menschen. Damit bleibt das Prinzip „Fördern und Fordern“ auch künftig die Grundlage der Arbeit des Jobcenters Neue Wege.

https://www.neue-wege.org/wp-content/uploads/2017/02/Logo_NeueWege_680x312px_01.png 0 0 Alexander Brendel https://www.neue-wege.org/wp-content/uploads/2017/02/Logo_NeueWege_680x312px_01.png Alexander Brendel2026-07-01 08:57:392026-07-03 18:01:01Chancen schaffen, Zukunft gestalten

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