Perspektive Erzieher/in: Neue Wege bietet mit Ausbildung Sprungbrett in die Arbeitswelt

Der Eigenbetrieb Neue Wege Kreis Bergstraße -Kommunales Jobcenter- bietet in Kooperation mit dem Beruflichen Schulzentrum Odenwaldkreis in Michelstadt und der Alice-Eleonoren-Schule in Darmstadt eine Ausbildung zur staatlich geprüften Erzieherin und zum staatlich geprüften Erzieher an. Das kommunale Jobcenter reagiert mit diesem Angebot auf die gegenwärtigen Entwicklungen: Aktuelle Auswertungen zeigen, dass gerade viele Einrichtungen im sozialen Bereich händeringend nach gut ausgebildeten Fachkräften suchen. Laut Bertelsmann-Stiftung fehlen in Deutschland noch 42.000 Fachkräfte und etwa 260.000 Betreuungsplätze.
„Die Frage, welche Berufswahl die richtige ist, stellt sich jedem im Leben – die Wahlmöglichkeiten sind vielfältig. Wer sich heute für eine Laufbahn entscheidet, will auch wissen, wie die Chancen stehen, später tatsächlich eine Stelle im gewählten Bereich zu finden“, erklärt der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Thomas Metz.
Ob mit Senioren arbeiten, mit Kindern, mit Menschen mit Behinderungen oder aus anderen Kulturkreisen, die Tätigkeiten im sozialen Bereich sind abwechslungsreich und doch haben sie eines gemeinsam: Sie bieten gute Aussichten Arbeit zu finden.
„Wer eine qualifizierte Berufsausbildung mit günstigen Perspektiven sucht, ist deshalb mit einem Job im sozialpädagogischen Bereich gut beraten. Um eine flächendeckende Betreuung sichern zu können, werden mehr Erzieherinnen und Erzieher benötigt – ein Job mit Zukunft“, ist sich Thomas Metz sicher.
Die Ausbildung Erzieher/in ist in Michelstadt in Vollzeit über drei Jahre und für Erwachsene mit einschlägiger beruflicher Vorerfahrung als verkürzte Ausbildung über zwei Jahre möglich. In Darmstadt besteht neben der dreijährigen Vollzeitausbildung die Möglichkeit eine vierjährige Teilzeitausbildung zu absolvieren. Ein einjähriges Berufspraktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung ist in den Voll- und
Teilzeit-Ausbildungsgängen verpflichtend. Die Klassen sind jeweils auf maximal 25 Personen begrenzt. Bei Interesse überprüft der betreuende Fallmanager von Neue Wege gemeinsam mit dem Interessenten intensiv dessen Eignungsfähigkeit. Liegen die Voraussetzungen für die Ausbildung vor, folgt die Bewerbung beim Ausbildungsträger. Durch ein weiteres Auswahlverfahren werden dann geeignete Personen, die die Zugangsvoraussetzungen erfüllen, ermittelt. Deren Ausbildung kann über einen sogenannten Bildungsgutschein von Neue Wege finanziert werden kann. Diese Bescheinigung über die Kostenübernahme ist bei dem jeweiligen Ausbildungsträger einzulösen. Im Rahmen der Förderung benachteiligter junger Menschen haben zudem weitere sechs Personen die Möglichkeit eine Teilzeitausbildung zu absolvieren.
Nähere Informationen über die Zugangsmöglichkeiten zum Ausbildungsbeginn 2013 sind im Eigenbetrieb Neue Wege über den Bereich Förderinstrumente erhältlich (06252 / 156024, Herr Strößinger).
Thomas Metz verdeutlicht: „Gerade für Alleinerziehende oder Menschen, die Angehörige zu Hause pflegen kann beispielsweise die Teilzeitausbildung eine neue Chance für einen Einstieg ins Berufsleben sein. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt diese Menschen vor besondere Herausforderungen – junge und allein erziehende Mütter haben es im Vergleich zu anderen Bewerbern in der Regel schwerer, geeignete Ausbildungs- oder Arbeitsplätze zu finden“.

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