Gemeinsam gegen die Langzeitarbeitslosigkeit

Kooperationspartner zum Austausch bei Neue Wege

Auf Einladung des Kommunalen Jobcenters Neue Wege Kreis Bergstraße trafen sich die
Kooperationspartner des Eigenbetriebes zu einer Gesprächsrunde in Heppenheim. „Um unserem Ziel, so viele erwerbsfähige Leistungsbezieher wie möglich zügig und nachhaltig in Arbeit zu vermitteln, gerecht werden zu können, ist ein regelmäßiger Austausch mit allen regionalen Bildungs- und Maßnahmeträgern von wesentlicher Bedeutung. Nur so kann die Beratungskompetenz aller Integrationsfachkräfte möglichst effizient eingesetzt werden“, erklärt der Neue Wege Betriebsleiter Stefan Rechmann zu Beginn der Veranstaltung.

Dabei kann das Kommunale Jobcenter auf ein funktionierendes Netzwerk zurückgreifen, welches sich sowohl aus Trägern der beruflichen Weiterbildung als auch aus Trägern der freien Wohlfahrtspflege und Akteuren des örtlichen Arbeitsmarktes zusammensetzt. Bei dem diesjährigen Treffen der Maßnahmeträger im Kreis Bergstraße kamen Vertreter von 14 Kooperationspartnern mit Verantwortlichen des Eigenbetriebs Neue Wege erneut zu aktuellen Themen der Zusammenarbeit ins Gespräch: Die AWO Bergstraße, das Berufsbildungswerk Neckargemünd GmbH, das Bildungswerk der hessischen Wirtschaft, das Bildungszentrum des hessischen Handels, der Caritasverband Darmstadt e.V., das Diakonische Werk Bergstraße, der Förderverband Viernheim e.V., die Kombrecht-Engel-Schule, die Kreishandwerkerschaft Bergstraße, die KuBus e.V, die Merkur Schule, die Softdoor GmbH, die Joblinge gAg, die SRH Berufliche Rehabilitation GmbH sowie die Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH folgten der Einladung des kommunalen Jobcenters.

Wie können wir das Potenzial der Leistungsbezieher in Einklang mit den Erwartungen des Arbeitsmarktes bringen? Wie waren die Entwicklungen im vergangen Jahr und welchen Anforderungen müssen 2014 bewältigt werden? Diese und weitere Fragen rund um die aktuellen thematischen Schwerpunkte der Förderung und Vermittlung von Langzeitarbeitslosen standen im Mittelpunkt des Treffens. Um allen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten bedarfsgerechte Unterstützung bieten zu können, muss das Förderangebot des Kommunalen Jobcenters breit aufgestellt sein. Dabei spielt nicht nur die Integration in den ersten Arbeitsmarkt eine Rolle – oft geht es darum, Vermittlungshemmnisse zu beseitigen. Ein großer Teil der Menschen, die sich im Leistungsbezug nach dem zweiten Sozialgesetzbuch befinden, sind auf Grund mehrfacher Hemmnisse nicht sofort in den Arbeitsmarkt vermittelbar. Dementsprechend müssen die Mittel und Maßnahmen um eine Integration zu erreichen, angepasst werden. Zukünftig wird, bedingt durch die geänderte Personenstruktur im Leistungsbezug, das Hauptaugenmerk der Vermittlungsarbeit deshalb auf die längerfristige Arbeit mit Langzeitarbeitslosen und auf Menschen mit Behinderung gelegt, so Stefan Rechmann.

Der Kreisbeigeordnete Matthias Schimpf macht abschließend nochmals deutlich: „Oberste Priorität wird es auch im Jahr 2014 sein, die vorhandenen Mittel möglichst effizient zu nutzen, um allen Langzeitleistungsbeziehern eine Chance auf ein Leben fern von Sozialleistungen zu geben. Dafür müssen alle Kooperationspartner an einem Strang ziehen.“

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