Am 6. März 2019 fand ein Fachtag für Kommunale Jobcenter und Organisations- bzw. Personalverantwortliche der hessischen Landkreise und kreisfreien Städte  statt. Der „Groß-Gerauer Impuls“ beschäftigte sich mit der Innovationsfähigkeit der Kommunalen Jobcenter (KJC).

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Groß-Gerauer Impuls 2019 – Das Kommunale Jobcenter als Innovationsmotor der Verwaltung_ _ ARBEITSWELT Hessen

Statistik Neue Wege Juli 2008

Kreis Bergstraße (kb.) Positivtrend auf dem Arbeitsmarkt hält auch im Juli an. Zahl der Langzeitarbeitslosen geht weiter zurück.

Wie der Eigenbetrieb Neue Wege mitteilt, geht trotz der üblichen Sommerflaute die Zahl der Langzeitarbeitslosen auch im Juli weiter zurück und erreicht jetzt den tiefsten Stand seit Bestehen des Eigenbetriebs. Die Zahl sank im Vergleich zum Juni um 49 von 5.554 auf jetzt 5.505. Die Bedarfsgemeinschaften verringerten sich weiter auf nun 8.018 (Juni: 8.086).

Bei den unter 25-Jährigen blieb die Zahl mit 217 Personen gegenüber dem Vormonat nahezu konstant (Juni: 214). In dieser Zielgruppe werden sich mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres im August neue Beschäftigungsmöglichkeiten eröffnen, weshalb hier mit einem weiteren Rückgang gerechnet wird.

Der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Thomas Metz sieht in den vorgelegten Zahlen eine weiterhin positive Entwicklung. Er ist davon überzeugt, dass auch in Zukunft für Arbeitssuchende im Kreis Bergstraße gute Chancen bestehen, mit Unterstützung von Neue Wege einen Arbeitsplatz zu finden. „Die Anfragen aus der Wirtschaft nach Arbeitskräften halten unvermindert an“, so Metz. Bestätigt wird diese Einschätzung beispielsweise durch eine jüngst vom Eigenbetrieb vermittelte Qualifizierungsmaßnahme zum Busfahrer. Alle 9 Teilnehmer konnten die Führerscheinprüfung erfolgreich abschließen und erhielten von regionalen Busunternehmen unbefristete Arbeitsverträge.

Ein besonderes Augenmerk wird Neue Wege weiterhin auf die älteren Hilfeempfänger richten, führt Eigenbetriebsleiter Rainer Burelbach ergänzend aus. „Diese Zielgruppe hat es oft schwerer als Jüngere, eine Beschäftigung zu finden. Aber gerade sie verfügt über berufliche Erfahrung und Leistungsbereitschaft, die es zu nutzen gilt“, so Burelbach mit Blick auf die über 55-jährigen Bewerber. Hier wird deshalb auf besondere Förderinstrumente, wie beispielsweise das jüngst vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aufgelegte Programm „JobPerspektive“ gesetzt, das für eine Integration in den Arbeitsmarkt gute Möglichkeiten eröffnet.

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