Beste Werte bei der Nachhaltigkeit bestätigen das Gesamtkonzept von Neue Wege

Nicht der flüchtige Erfolg ist es, der eine erfolgreiche Vermittlungsarbeit ausmacht. Es geht darum, Erwerbslosen eine bleibende Beschäftigung mit guten Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Und darin ist das Kommunale Jobcenter im Kreis Bergstraße spitze. Die von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Zahlen weisen vorderste Plätze im hessenweiten Vergleich aus.

Dank neuer statistischer Werte sind nun Aussagen zur Dauerhaftigkeit der Vermittlungen möglich. Als nachhaltig wird eine Integration bezeichnet, wenn die betreffende Person auch zwölf Monate nach Aufnahme des Beschäftigungsverhältnisses sozialversicherungspflichtig angestellt ist. Ein Blick in die BfA-Zahlen zeigt, dass dies im Kreis Bergstraße bei drei von vier Langzeitarbeitslosen gelungen ist. Im ersten Quartal 2012 liegt die Nachhaltigkeit der Integration bei rund 73 Prozent. Verglichen zum hessischen Durchschnittswert, rund 64 Prozent, ein hervorragendes Ergebnis, das dem kommunalen Jobcenter bei dieser Kennzahl einen Platz unter den ersten drei SGB II-Leistungsträgern in Hessen sichert.

„Es geht nicht vordergründig um Ranking oder Statistik, aber es ist erfreulich im direkten Vergleich zu sehen, dass unser Konzept aufgeht“ kommentiert Erster Kreisbeigeordneter Thomas Metz die aktuelle BfA-Veröffentlichung. „Wir setzen auf gründliche Vermittlungsarbeit, eine gute Vernetzung mit den Arbeitgebern vor Ort und auf Betreuung nach der Arbeitsaufnahme. Unser hausinterner Arbeitgeberservice kümmert sich auch nach der Vermittlung um die Wiedereinsteiger und versucht zu helfen, wenn es zu Problemen im neuen Umfeld kommt. Diese Herangehensweise ist mit einem gewissen Aufwand verbunden, der sich aber rechnet und letztlich allen Beteiligten zu Gute kommt“ so Metz abschließend.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.